Deutsche Entwicklungszusammenarbeit vor dem Hintergrund globaler Fluchtbewegungen

Fluchtursachen

Dienstag, 25.10.2016

Von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr

Foyer Frankenhalle

| Dr.-Vits-Straße 10, 63906 Erlenbach a. Main

Sehr geehrte Damen und Herren,

65 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Die Hälfte von ihnen sind Kinder und Minderjährige, die besonderen Schutz benötigen. Hauptursachen für Flucht und Vertreibung sind gewaltsame Konflikte, derzeit insbesondere in Syrien, sowie erodierende staatliche Strukturen und mangelnde Perspektiven in Herkunfts- und Transitländern.

Der Großteil der Flüchtenden bleibt in den Nachbarländern. Viele Menschen suchen aber auch in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung. Hunderte von ihnen sterben jedes Jahr bei dem Versuch, das Mittelmeer in seeuntauglichen Booten zu überqueren – ebenso bei den gefährlichen Versuchen, Europa auf dem Landweg zu erreichen.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, dass weniger Menschen fliehen müssen. Dazu müssen wir die Aufnahmestaaten von Flüchtlingen stärker unterstützen. Wir wollen zudem Entwicklungsländer stärker beim Aufbau von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie der Krisenprävention unterstützen. Zu einer zukunftsweisenden Entwicklungspolitik gehören menschenwürdige Arbeit, fairer Handel, soziale Sicherheit, internationale Standards und der weltweite Klimaschutz, damit weniger Menschen vor Perspektivlosigkeit, Hunger oder dem Klimawandel fliehen müssen.

Doch was kann Entwicklungspolitik leisten, und welches Zusammenspiel braucht sie mit anderen Politikfeldern, um wirksam zu sein? Dies wollen wir gerne mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf eine angeregte Diskussion.

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Bernd Rützel, MdB

Stellv. arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

Gabriela Heinrich, MdB

Stellv. entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion

Termin Info

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