SPD Bundestagsfraktion

Gute Arbeit weltweit
Verantwortung von Regierungen, Unternehmen und Konsumenten

Dienstag, 03.05.2016

Von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Kolpinghaus Nürnberg e.V.

"Nicol-Präses-Saal"
Kolpinggasse 23-27, 90402 Nürnberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie und unter welchen Bedingungen werden eigentlich Waren produziert, die wir tagtäglich konsumieren? Die Antwort ist manchmal erschreckend – erinnern wir uns nur an den Einsturz des Rana-Plaza-Fabrikgebäudes in Bangladesch. Damals kamen mehr als 1.100 Menschen – zum größten Teil TextilarbeiterInnen – ums Leben, nachdem sie trotz festgestellter Risse im Gebäude dazu angehalten wurden, weiterzuarbeiten.

Millionen Menschen arbeiten weltweit unter teils unmenschlichen Bedingungen. Lohndumping, Zwangs- und Kinderarbeit, Diskriminierung von Frauen und Minderheiten, Organisationsverbote, gravierende Sicherheitsmängel und mitunter massive Umweltverschmutzungen sind in vielen Entwicklungsländern an der Tagesordnung.

Nach Ansicht der SPD-Bundestagsfraktion muss der Anspruch auf „Gute Arbeit“ weltweit gelten. Mit dem Antrag „Gute Arbeit weltweit – Verantwortung für Produktion und Handel global gerecht werden“ haben wir die Bundesregierung dazu aufgefordert, diesem Anspruch gerecht zu werden.

Der kommende „Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte“ für staatliche und private Wirtschafts- und Handelskooperation mit Entwicklungs- und Schwellenländern soll ein wichtiger Beitrag sein, um international vereinbarte Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsstandards zu stärken.

Was können und müssen Politik und Wirtschaft sowie wir als KonsumentInnen beitragen, um gute Arbeitsbedingungen weltweit zu verwirklichen? Darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren!

Wir laden Sie zu dieser Diskussion ganz herzlich ein.

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Gabriela Heinrich, MdB

 

                         Stefan Rebmann, MdB

 

 

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