Flucht und Vertreibung im 21. Jahrhundert: Warum wir internationale Lösungen brauchen

Fluchtursachen

Zeitraum
Freitag, 22.04.2016 18:30–20:30
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Mittwoch, 20.04.2016 19:38
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

Deutschland diskutiert über Flüchtlingspolitik. Kaum ein anderes Thema schlägt derzeit mehr Wellen. Dabei wird immer wieder das Argument laut, man müsse ja „nur die Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpfen“. Was aber ist damit eigentlich gemeint?

Der Ausspruch erweckt zuweilen den Eindruck, dass es eine einfache und schnelle Lösung gibt, die uns die Verantwortung für die Flüchtlinge hier in Deutschland abnimmt. Doch dem ist nicht so. Flucht hat ganz unterschiedliche Ursachen: Terror, Krieg, Armut, Hunger oder eine absolute Chancen- und Perspektivlosigkeit in der eigenen Heimat. Viele Menschen geben alles auf und begeben sich in Lebensgefahr, um ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen. Die bewegenden Einzelschicksale bringen uns auf Tuchfühlung mit dem Elend in der Welt. Einem Elend, das für lange Zeit weit genug von uns entfernt war - nämlich jenseits des Mittelmeeres.

In der Entwicklungspolitik wird deutlich, dass nicht die flüchtenden Menschen selbst das Problem sind, sondern die Fluchtursachen! Um diese zu bekämpfen, braucht es vielfältige und aufeinander abgestimmte Lösungsansätze. Neben den wichtigen nationalen Maßnahmen müssen wir auch die langfristige und vor allem die internationale Perspektive im Blick behalten. Dabei geht es auch um die Frage: Welchen Beitrag können wir leisten, damit die Menschen nicht fliehen müssen?

Die Arbeitsgruppe wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in der SPD-Bundestagsfraktion hat vor diesem Hintergrund ein umfassendes Positionspapier zum Thema Fluchtursachen beschlossen. Wir freuen uns, dazu mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.  

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Ulrike Bahr, MdB
Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Gabriela Heinrich
Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

 

Veranstaltungsort

Neue Stadtbücherei Augsburg
S-Forum
Ernst-Reuter-Platz 1
86150 Augsburg

    Programm

    18.30 Uhr
    Begrüßung und Einführung

    Ulrike Bahr, MdB
    Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

     

    18:45 Uhr
    "Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpfen“. 
    Was ist damit eigentlich gemeint?

    Gabriela Heinrich, MdB
    Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Entwicklung

     

    19:30 Uhr
    Offene Diskussionsrunde

     

    20:15 Uhr
    Fazit und Schlusswort

    Ulrike Bahr, MdB

     

    Tagungsort
    Neue Stadtbücherei Augsburg, S-Forum
    Ernst-Reuter-Platz 1
    86150 Augsburg

     

    Einlass ab 18.00 Uhr

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme
    Um Antwort per Fax oder E-Mail bis zum 20.04.2016 wird gebeten.

     

    Kontakt
    Ulrike Bahr, MdB
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

     

    Telefon (030) 227 - 77282
    Telefax (030) 227 - 76282
    E-Mail ulrike.bahr@bundestag.de

     

    Diese Einladung kann gern an Interessierte weitergegeben werden.