Gemeinschaftliches und genossenschaftliches Bauen und Wohnen – Modelle der Zukunft?
Gemeinsam Wohnen
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie wir leben und wo wir leben trägt wesentlich zu unserem Lebensgefühl bei. Das „Zuhause“ ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es darum geht, ob wir uns wohlfühlen.
In Ballungsgebieten, wie in Frankfurt, brauchen wir mehr bezahlbaren Wohnraum. Die SPD-Bundestagsfraktion hat wichtige Weichen gestellt, mit der Mietpreisbremse und der Wohngelderhöhung sowie der Verdopplung der Mittel für die Förderung des sozialen Wohnungsbaus. Wir brauchen aber auch neue Ideen und Modelle, wie wir in Zukunft wohnen können. Allein die demographische Entwicklung wird unsere Vorstellungen von Wohnen, generationenübergreifend oder gemeinschaftlich, verändern. Wo großfamiliäre Strukturen kaum noch existieren, können gemeinschaftliche Wohnprojekte eine Alternative für alle Altersgruppen sein.
Gemeinschaftliches Wohnen kann auch bedeuten, dass man sich zusammen Räume und Anlagen teilt, die man sich sonst nicht leisten kann. „Luxus“ durch Teilen. Auch genossenschaftliches Wohnen spielt hier eine Rolle, ist es neben Miet- und Eigentumswohnen doch die dritte Säule der Wohnraumversorgung und trägt auch zu bezahlbarem Wohnraum bei.
Wir möchten mit Ihnen gerne, anhand von Beispielen aus der Praxis, Ihre und unsere Vorstellung diskutieren. Was können wir tun, um andere Wohnformen attraktiver zu machen? Können sie eine Lösung für viele sein oder sprechen sie nur bestimmte Personen an? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um gemeinschaftliche Wohnprojekte und gemeinschaftliches Bauen attraktiver zu machen?
Hierzu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Ulli Nissen MdB
SPD-Bundestagsfraktion
Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Michael Groß MdB
Bau- und wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Paulinum an der Friedberger Warte
Valentin-Senger-Straße 136a
60389 Frankfurt am Main
Programm
17.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Ulli Nissen, MdB
17.05 Uhr
„Solidarisches Wohnen im Quartier“
Michael Groß, MdB
Wohnungs- und baupolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
17.30 Uhr
„Gemeinschaftliche Wohnprojekte“
Brigit Kasper
Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V
17.50 Uhr
„Wohnen in Frankfurt“
Mike Josef
Frankfurter Stadtverordneter
18:00 Uhr
Diskussion
Moderation Ulli Nissen, MdB
ca. 18.30
Ende der Veranstaltung
Hinweis
Veranstaltungsort
Paulinum an der Friedberger Warte
Valentin-Senger-Straße 136a
60389 Frankfurt am Main
Einlass ab 16.30 Uhr
Anfahrt
mit den Buslinien 30 und 34
mit der Straßenbahnlinie 18
bis zur Haltestelle „Friedberger Warte“.
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax bis zum 22. Februar 2016 wird gebeten.
Kontakt
Ulli Nissen, MdB
Wahlkreisbüro
Fischerfeldstr. 7-11
60311 Frankfurt am Main
Telefon 069 299 888 610
Telefax 069 299 888 612
E-Mail ulli.nissen.ma02@bundestag.de