Diskussionsveranstaltung

Sterbehilfe – Erlösung oder Straftat?

Zeitraum
Montag, 22.06.2015 17:30–19:30
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Freitag, 12.06.2015 17:11
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

viele Menschen bewegt, was für sie ein würdiges Lebensende bedeutet. Sie wollen, dass die letztendliche Entscheidung bei ihnen verbleibt

In der aktuellen parlamentarischen Debatte zur Sterbebegleitung geht es nicht um die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe und auch nicht um den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen jenseits einer bewussten Entscheidung des Betroffenen. In der aktuellen Debatte geht es um den assistierten Suizid oder anders ausgedrückt, die Beihilfe zum Freitod.

Wir wollen 2015 die Sterbehilfe gesetzlich regeln. Doch wie wollen wir in unserer Gesellschaft das Ende des Lebens gestalten und Menschen beim Sterben begleiten? Auf der einen Seite wünschen sich viele Menschen ein Sterben in Selbstbestimmung, ohne Leiden und ohne Schmerzen. Auf der anderen Seite besteht große Unsicherheit durch die Angebote gewerbsmäßiger Sterbehilfevereine sowie über die Möglichkeiten und Pflichten der Ärzte. In einen breit angelegten Diskussionsprozess wollen wir Sie einbinden, um auf diese Fragen Antworten zu finden.

Wir laden Sie ein mit uns pro und contra zu diskutieren! Seien Sie unsere Gäste!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD-Bundestagsfraktion

Waltraud Wolff, MdB              
Burkhard Lischka, MdB

Veranstaltungsort

Stadthalle
Platz des Friedens 1
39288 Burg

    Programm

    17.30 Uhr
    Begrüßung und Einführung

    Waltraud Wolff, MdB,
    Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages

     

    17.35 Uhr
    Sterbehilfe – Von Wert und Sterben des Lebens

    Katrin Budde, MdL
    Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt

     

    17.45 Uhr
    Juristische Aspekte der Sterbehilfe

    Burkhard Lischka, MdB,
    Innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

     

    17.55 Uhr
    Ein würdiges Lebensende – Was sagt der Mediziner?

    PD Dr. med. Christoph Kahl
    Klinikum Magdeburg

     

    18:05 Uhr
    Wie viel Hilfe ist möglich? Christlich und ethisch-moralischer Rahmen

    Ute Mertens
    Superintendentin des ev. Kichenkreises Elbe-Fläming

     

    18.15 Uhr
    Podiumsdiskussion und Möglichkeit Fragen zu stellen

    Moderation: Waltraud Wolff, MdB

     

    19.30 Uhr
    Fazit und Schlusswort

    Tagungsort
    Stadthalle
    Platz des Friedens 1
    39288 Burg

     

    Einlass ab 17:00 Uhr

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme
    Um Antwort per Fax oder E-Mail bis zum 12.06.2015 wird gebeten.

     

    Kontakt
    Büro Waltraud Wolff (MdB)

     

    Telefon 039201 /  21201
    Telefax 039201 /  29101
    E-Mail waltraud.wolff.wk@bundestag.de