Ergebnisse des Untersuchungsausschusses
Konsequenzen aus dem NSU-Terror
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Mordserie des NSU ist ein tiefer und gravierender Einschnitt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Knapp zwei Jahre nach Bekanntwerden der Terrorzelle legt der NSU-Untersuchungsausschuss im September seine abschließenden Ergebnisse vor.
Die Arbeit im Ausschuss hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Polizeien, Staatsanwaltschaften und Verfassungsschutzämtern verbessert werden muss. Ebenso wichtig ist es, präventiv und aufklärend zu wirken. Das kann der Staat nicht allein. Deshalb muss auch die Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft im Zentrum unserer Bemühungen stehen.
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie der interessierten Öffentlichkeit möchten wir die Ergebnisse des Ausschusses vorstellen und über die Konsequenzen aus den Neonazi-Morden diskutieren. Welche politischen Schlussfolgerungen müssen wir ziehen? Was brauchen wir zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus in Deutschland?
Zum öffentlichen Fachgespräch der SPD-Bundestagsfraktion laden wir Sie herzlich ein.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Lambrecht, MdB
Stellv. Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
Thomas Oppermann, MdB
Erster Parl. Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion
Dr. Eva Högl, MdB
Obfrau der SPD-Bundestagsfraktion im 2. Untersuchungsausschuss (Terrorgruppe NSU)
Sebastian Edathy, MdB
Vorsitzender des 2. Untersuchungsausschusses (Terrorgruppe NSU)
Sönke Rix, MdB
Sprecher der Arbeitsgruppe „Strategien gegen Rechtsextremismus“
der SPD-Bundestagsfraktion
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Anhörungssaal
Adele-Schreiber-Krieger-Straße 1
10117 Berlin
Programm
11.00 Uhr
Begrüßung
Christine Lambrecht, MdB
Konsequenzen aus dem NSU-Terror
Thomas Oppermann, MdB
Bericht aus dem Untersuchungsausschuss
Sebastian Edathy, MdB
11.45 Uhr
Diskussionsrunde I:
Innenpolitische Aspekte
Input: Dr. Eva Högl, MdB
Input: Ralf Jäger, Minister für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen
Input: Dorothea Marx, MdL, Vorsitzende des Untersuchungsausschusses „Rechtsterrorismus und Behördenhandeln“ des Thüringer Landtags
Input: Norbert Wesseler, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Dortmund
Moderation: Steffen Hebestreit,
Frankfurter Rundschau / Berliner Zeitung
12.45 Uhr
Mittagsimbiss
13.15 Uhr
Diskussionsrunde II:
Gesellschaftspolitische Aspekte
Input: Sönke Rix, MdB
Input: Timo Reinfrank, Amadeu Antonio Stiftung
Input: Britta Schellenberg, LMU München
Input: Eberhard Seidel, Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Moderation: Steffen Hebestreit
14.15 Uhr
Schlusswort
Sebastian Edathy, MdB
Hinweis
Tagungsort
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Anhörungssaal
Adele-Schreiber-Krieger-Straße 1
10117 Berlin
Einlass ab 10.30 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax oder E-Mail bis zum 23.08.2013 wird gebeten.
Kontakt
Monique Paech
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (030) 227-59151
Telefax (030) 227-56173
E-Mail anmeldung@spdfraktion.de
Es gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen. Bei der Einlasskontrolle ist neben dieser Einladung ein gültiger Personalausweis/Pass vorzulegen.
Bitte kommen Sie rechtzeitig, da die Einlasskontrollen wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen etwas länger dauern können.