Welche Konsequenzen ziehen wir?
Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus in Deutschland
Sehr geehrte Damen und Herren,
die erschreckende Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) hat viele Fragen aufgeworfen. Wie konnte es zu diesen Taten kommen? Warum blieb die Terrorzelle über so lange Zeit unentdeckt? Wieso wurden die Familien der Opfer verdächtigt? Diese Fragen verlangen nach Antworten sowie politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen. Deshalb hat der Deutsche Bundestag einen Untersuchungsausschuss eingesetzt, der demnächst seinen Abschlussbericht vorstellen wird. Wir werden erste Ergebnisse diskutieren. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert Konsequenzen aus diesem Versagen der staatlichen Institutionen.
Rechtsextremismus kann aber nicht allein durch Gesetze, die Polizei und den Verfassungsschutz erfolgreich bekämpft werden. Ebenso wichtig ist es, präventiv und aufklärend zu wirken, die gesellschaftlichen Bindekräfte zu stärken und Rechtsextremen keine Räume zu überlassen. Das kann der Staat nicht allein. Für die SPD-Bundestagsfraktion steht die Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft im Zentrum unserer Bemühungen. Wir sind überzeugt: Die Stärkung von Toleranz und Demokratie und der engagierten Demokratinnen und Demokraten sind der beste Verfassungsschutz. Die SPD-Bundestagsfraktion will die Arbeit der engagierten Initiativen gegen Rechtsextremismus dauerhaft unterstützen.
Wir laden Sie dazu ein, über Wege zu diskutieren, wie wir Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus erfolgreicher bekämpfen und Demokratie und Toleranz stärken können.
Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Griese, MdB
Sebastian Edathy, MdB
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Düsseldorf "zentrum plus" Altstadt
Kasernenstraße 6
40213 Düsseldorf
Programm
15.30 Uhr
Begrüßung
Kerstin Griese, MdB
Grußwort
Andreas Rimkus,
Vorsitzender der SPD-Düsseldorf
15.40 Uhr
Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus in Deutschland – Welche Konsequenzen ziehen wir?
Sebastian Edathy, MdB
Vorsitzender des 2. Untersuchungsaus-schusses ("Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund")
16.10 Uhr
Diskussion mit:
Sebastian Edathy, MdB
Andreas Rimkus
Vorsitzender der SPD-Düsseldorf
Phillipp Tacer, Mitglied des
SPD-Vorstandes Düsseldorf
Moderation:
Kerstin Griese, MdB
17.00 Uhr
Fazit und Abschluss
Kerstin Griese, MdB
Hinweis
Tagungsort
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Düsseldorf
"zentrum plus" Altstadt
Kasernenstraße 6
40213 Düsseldorf
Einlass ab 14:30 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax oder E-Mail bis zum 26. Juli 2013 wird gebeten.
Kontakt
Kerstin Griese
Bürgerbüro Niederberg/Ratingen
Telefon (02051) 8004699
Telefax (02051) 8004698
E-Mail kerstin.griese@bundestag.de