Wie kann man privaten Haushalten helfen?
Raus aus den Schulden!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Politik und Medien haben beim Thema Schulden ihren Schwerpunkt auf die Verschuldung von Staaten gelegt. Die Überschuldung der privaten Haushalte ist dabei in den Hintergrund gerückt. Zu Unrecht: Allein die Überschuldungsstatistik erfasst rund 74.000 Menschen als überschuldet. Allerdings werden in der Statistik nur 220 von 1.000 Beratungsstellen erfasst. Die Dunkelziffer ist damit sehr hoch.. Und wer privat hoch verschuldet ist, kann nicht auf Rettungsschirme hoffen – er muss sich allein von seiner Schuldenlast befreien.
Hier bleibt lediglich der Gang zur Schuldnerberatung. Wer sich dort beraten lässt, den drücken im Schnitt Schulden von fast 35.000 Euro. Die Gründe sind vielschichtig. In fast 30 Prozent ist Arbeitslosigkeit der Hauptgrund, aber auch der Verlust des Partners, Krankheit oder eine unwirtschaftliche Haushaltsführung führen häufig zu kritischen Situationen. Wenn die Rate für den Fernseher oder die Handyrechnung und irgendwann die Miete und die Stromrechnung nicht mehr gezahlt werden kann, kommt man ohne professionelle Hilfe oft nicht mehr aus der Schuldenfalle heraus.
Deswegen setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion einerseits für eine bessere Ausstattung der Schuldnerberatung ein. Genauso wichtig ist es andererseits, Menschen mit einem Schuldenproblem weiterhin am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu lassen. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert daher so genannte Pfändungsschutz-Konten, deren Gebühren nicht die eines Gehaltskontos übersteigen dürfen. Darüber hinaus spricht sich die SPD-Bundestagsfraktion für ein Recht auf ein Bankkonto auf Guthabenbasis für alle Menschen aus.
Wie kann die Politik Menschen helfen, die überschuldet sind? Welche Rolle spielen Schuldnerberatungen dabei? Welche Hilfe müssen die Banken stellen? Wie können Menschen besser vor Verschuldung geschützt werden. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam zu diskutieren.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Gabriele Hiller-Ohm, MdB
Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales
Kerstin Tack, MdB
Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
K-Punkt (neben der Probsteikirche Herz Jesu)
Parade 4
23552 Lübeck
Programm
16.30 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Gabriele Hiller-Ohm, MdB,
Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages
16.35 Uhr
Schuldenbremse für Privathaushalte – Was tut die Politik?
Kerstin Tack, MdB,
Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Deutschen Bundestages
16.50 Uhr
Runter vom Schuldenberg! Wie kann man privaten Haushaltn helfen?
Gespräch und Diskussion mit
Bernd Mathea,
Schuldnerberater Rechtsfürsorge e.V. –Resohilfe – Lübeck
Maria Fischer,
Schuldnerberaterin Gemeindediakonie Lübeck e.V.
Ekkehard von der Oelsnitz,
Schuldnerberater GATE Ostholstein
Oliver Saggau,
Vorstand der Sparkasse zu Lübeck
Kerstin Tack, MdB
Peter Eichstädt, MdL,
Vorsitzender des Sozialausschusses des Landtags Schleswig-Holstein
Moderation
Gabriele Hiller-Ohm, MdB
18.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Hinweis
Tagungsort
K-Punkt (neben der Probsteikirche Herz Jesu),
Parade 4,
23552 Lübeck
Einlass ab 16.00 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort bis zum 08.04.2013 wird gebeten.
Kontakt
SPD-Bundestagsfraktion
Gabriele Hiller-Ohm, MdB
Telefon (030) 227-73514
Telefax (030) 227-76514
E-Mail gabriele.hiller-ohm@bundestag.de
Wahlkreisbüro
Gabriele Hiller-Ohm, MdB
Telefon (0451) 384689-5
Telefax (0451) 384689-6
E-Mail gabriele.hiller-ohm@wk.bundestag.de