Konferenz

Sozialdemokratische Perspektiven für den ländlichen Raum

Zeitraum
Mittwoch, 20.03.2013 13:00–16:00
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Freitag, 15.03.2013 21:59
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

der ländliche Raum in Deutschland ist sehr vielfältig. Ländliche Regionen sind nicht mehr ausschließlich mit dem Begriff „Landwirtschaft“ gleichzusetzen, sondern sind in vielen Bereichen Wachstumsmotoren.
Die regionale Entwicklung ist abhängig vom Ideenreichtum und der Kreativität der Menschen vor Ort. Ihre Kompetenzen möchte die SPD-Bundestagsfraktion in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens stärken. Die regionale Wirtschaft steht dabei ebenso im Mittelpunkt, wie die Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die interkommunale Zusammenarbeit auch über Ländergrenzen hinweg. Dafür müssen die Fördervoraussetzungen angepasst werden.

Die SPD-Bundestagsfraktion will die Grundlagen für Regionalbudgets und Regionalfonds schaffen. Mit Hilfe dieser sollen die Menschen vor Ort mehr Einfluss auf die Entwicklung ihrer Region bekommen. Gleichwohl sollen sie zur Projektförderung eingesetzt und überdies als bundesweites Regelinstrument in Förderprogramme integriert werden.

Mit welchen Instrumenten stärkt man nachhaltig die Eigeninitiative und Eigenverantwortung der ländlichen Bevölkerung? Welche Chancen ergeben sich für den ländlichen Raum aus der demografischen Entwicklung? Ist das Ziel „der gleichwertigen Lebensverhältnisse“ noch zeitgemäß? Wie kann „ELER“ effizienter gestaltet werden?

Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD-Bundestagsfraktion

Dr. Wilhelm Priesmeier, MdB
Sprecher  der AG Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

Willi Brase, MdB
Mitglied der AG Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
 

Veranstaltungsort

Reichstagsgebäude
Protokollsaal (RTG 2M001) Eingang Reichstag Süd (über Scheidemannstraße)
Platz der Republik
10557 Berlin

    Programm

    13.00 Uhr 
    Begrüßung

    Dr. Wilhelm Priesmeier, MdB, Sprecher der AG Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion

     

    13.10 Uhr
    Grundlinien sozialdemokratischer Politik für den ländlichen Raum

    Dr. Frank-Walter Steinmeier, MdB, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

     

    13.45 Uhr 
    Kaffeepause

     

    14.00 Uhr
    Demografische Entwicklung

    Dr. Rembrandt Scholz, Max-Planck-Institut für demografische Forschung

     

    Moderation:
    Sabine Bätzing-Lichthäler, MdB

     

    14.30 Uhr
    2. Säule der GAP ausbauen - Regionale Wirtschaftskraft stärken

    Lutz Scherling, Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und  Verbraucherschutz, Mecklenburg-Vorpommern
    Christian Schärtl,Vorstandsmitglied im Bundesverband der  Regionalbewegung

     

    Moderation:
    Ulrich Kelber, MdB, Stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

     

    15.20 Uhr
    Tourismus im ländlichen Raum

    Prof. Dr. Hartmut Rein,Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)

     

    Moderation:
    Heinz Paula, MdB

     

    15.50 Uhr 
    Ausblick und Schlusswort

    Willi Brase, MdB

     

    Tagungsort
    Reichstagsgebäude
    Protokollsaal (RTG 2M001) Eingang Reichstag Süd
    (über Scheidemannstraße)
    Platz der Republik
    11011 Berlin

     

    Einlass ab 11.30 Uhr

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme
    Um Antwort per Fax oder E-Mail bis zum 15.03.2013 wird gebeten.

     

    Kontakt
    Referat Öffentlichkeitsarbeit
    Monique Paech

     

    Telefon: (030) 227-59151
    Telefax: (030) 227-56173
    E-Mail: anmeldung@spdfraktion.de

     

    Annette Liebscher
    Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

     

    Telefon: (030) 227-59328
    Telefax: (030) 227-70134
    E-Mail: Annette.Liebscher@spdfraktion.de

     

    Es gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen.
    Bei der Einlasskontrolle ist neben dieser Einladung ein gültiger Personalausweis/Pass vorzuweisen. Bitte kommen Sie rechtzeitig, da die Einlasskontrollen wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen etwas länger dauern.