SPD Bundestagsfraktion

Nachhaltigkeit - wie misst man das?
Fortschrittsdiskurse

Mittwoch, 28.11.2012

Von 19:15 Uhr bis 20:00 Uhr

Jakob-Kaiser-Haus

Dorothenstr. 100, 10117 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gefahr der Überlastung unseres Umweltraums ist unbestritten. Wir wissen dank weitreichender naturwissenschaftlicher Forschung heute mehr denn je über die Funktionsweise des Ökosystems und dessen Beeinflussung durch unsere Produktions- und Lebensweisen. Die Wissenschaft weiß recht genau wo die Belastungsgrenzen in den einzelnen Umweltbereichen liegen und wie schnell Veränderungen stattfinden. Doch es existiert eine große Differenz bezüglich der Kenntnisse und der Bewertung dieser Entwicklung.

Ein Schlüssel für ein klares ökologisches Leitbild sind Indikatoren für Nachhaltigkeit. Es gibt schon heute ein breites Berichtswesen über Umweltverträglichkeit in Deutschland. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung listet Indikatoren, Ziele und Zeitpläne detailliert auf, erhält aber über die Fachöffentlichkeit hinaus kaum Aufmerksamkeit. Indikatoren wie der Globale Fußabdruck oder die Ausstoßmenge gefährlicher Treibhausgase zeigen exemplarisch, aber eindimensional, die Probleme auf.

Wir wollen diskutieren, wie wir in der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ ein adäquates und wirkungsvolles Indikatorensystem entwickeln können. Welche Indikatoren sind geeignet? Und vor allem: Welche Institutionen brauchen wir, um das Indikatorensystem wirksam werden zu lassen?

Die Gesprächspartnerinnen sind Dr. Kora Kristof vom Umweltbundesamt sowie die Vorsitzende der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ Daniela Kolbe, MdB. Ich lade Sie herzlich dazu ein.

Edelgard Bulmahn, MdB
Sprecherin der Arbeitsgruppe „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ der SPD-Bundestagsfraktion

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