Die Tarifreform Welche Folgen hat sie für bürgerschaftliches Engagement, Gastronomie, Tanzlokale und Musiker?
GEMA
Dienstag, 17.07.2012
Gasthaus Antretter
| Schömeringerstraße 19, 83071 Stephanskirchen
Sehr geehrte Damen und Herren,
die GEMA erfüllt eine wichtige Funktion für die kulturelle Landschaft in Deutschland, denn sie stellt sicher, dass die Urheberinnen und Urheber für die Nutzung ihrer Werke eine Vergütung erhalten.
Doch die GEMA ist auch Dauerthema im Bundestag: seit 1998 gingen insgesamt 1063 Petitionen zur GEMA ein. Allein in der aktuellen Wahlperiode sind es 183. Ehrenamtliche klagen immer wieder über Schwierigkeiten mit der GEMA. Die Rechnungen seien nicht nachvollziehbar, im Internet sei es schwierig, die Gebühren auszurechnen und auch GEMA-Kontrolleure würden nicht zum positiven Miteinander beitragen. Betroffen sind hierbei vor allem die kleinen Vereine, die keinen Dachverband über sich haben, der ihnen bei Gebührenfragen zur Seite steht. Um bürgerschaftliches Engagement vor Ort hierbei zu unterstützen, tritt die SPD-Bundestagsfraktion für eine Berücksichtigung gemeinnütziger Ziele bei der GEMA-Abrechnung sowie einen Kulturtarif für Kleinveranstalter ein.
Im April 2012 kündigte die GEMA nun eine Tarifreform ab dem Jahr 2013 an. Sowohl Vereine als auch Gastronomiebetriebe und Tanzlokale sehen sich mit enormen Kostensteigerungen konfrontiert.
Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung wollen wir mit Ihnen klären, was die Tarifreform für das bürgerschaftliche Engagement, für die Gastronomiebetriebe und Tanzlokale sowie auch die Musiker bedeutet. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Angelika Graf, MdB
Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion
Ute Kumpf, MdB
Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion