SPD Bundestagsfraktion

Quote - eine Frage der Gerechtigkeit
Mehr Frauen in Führungspositionen

Donnerstag, 24.05.2012

Von 18:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Landesvertretung Sachsen-Anhalt

Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genossinnen und Genossen,

97 Prozent und 88 Prozent. Das sind die harten Männerquoten in den Vorständen bzw. Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen in Deutschland. Anders ausgedrückt: Nur knapp 3 Prozent Frauen sitzen in den Vorständen der gleichen Unternehmen und nur 12 Prozent in deren Aufsichtsräten. Hier stimmen offenkundig die Relationen nicht.

Wie in Zukunft mehr Frauen in Führungspositionen kommen, darüber wird derzeit eine breite gesellschaftliche Debatte geführt. Unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen beteiligen sich daran und fordern inzwischen eine Quote. Doch obwohl eine breite Mehrheit eine gesetzliche Quotenvorgabe für richtig hält, ist Bundesministerin Schröder (CDU) weiterhin von ihrer Flexiquote überzeugt.  Die SPD-Bundestagsfraktion will nach zehn Jahren freiwilliger Vereinbarung nicht mehr nur auf den guten Willen der Wirtschaft bauen. Wir wollen Fakten schaffen und haben Anfang März einen Entwurf für ein Quotengesetz in den Bundestag eingebracht - mit einer 40 Prozent-Quote für Vorstände und Aufsichtsräte.

Warum brauchen wir eine gesetzliche Quotenregelung? Kommen Frauen auch ohne Quote an die Spitze? Was sind die Argumente der Gegner einer gesetzlichen Quote? Wie sieht es in unseren europäischen Nachbarländern aus? Darüber wollen wir gern mit Ihnen diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

Caren Marks, MdB
Sprecherin der AG Familie, Senioren, Frauen und Jugend der SPD-Bundestagsfraktion

Christel Humme, MdB
Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellung der SPD-Bundestagsfraktion

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