- prekäre Arbeitsverhältnisse, der Niedriglohnsektor in Deutschland und was wir dagegen tun wollen -
Gute Arbeit statt mieser Jobs
Dienstag, 24.04.2012
Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund Bayerische Staatskanzlei - Saal Bayern
| Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
auf dem 2. Fachforum zum Thema "Gute Arbeit" soll das Ausmaß des Niedriglohnsektors, seine Struktur und Entstehung beleuchtet werden. Wir wollen aber nicht nur erläutern, wo und in welchem Umfang Menschen zu Löhnen unterhalb der Niedriglohnschwelle arbeiten, wir wollen auch einen Blick werfen auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und das Schicksal Einzelner.
Deshalb haben wir Dr. Claudia Weinkopf vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen, Gewerkschafts- und Arbeitgebervertreter sowie Fachleute und Betroffene eingeladen, um zusammen mit ihnen Fragen nachzugehen wie:
- Wovon wird gesprochen, wenn vom Niedriglohnsektor und prekären Arbeitsverhältnissen die Rede ist?
- Welcher Lohn ist niedrig?
- Wer ist davon betroffen? Wer verdient daran, wer kommt dafür auf?
- Von wie vielen Schicksalen ist die Rede?
- Wie muss ich mir das vorstellen?
- Welche Antworten hat die Politik?
- Was darf der Staat, was muss er tun?
Die Zahl der Menschen in Deutschland, die arm trotz oder wegen Arbeit sind, ist seit Mitte der neunziger Jahre stetig gestiegen. Heute ist bereits jeder vierte Beschäftigte ein Niedriglöhner. Arbeitgeber senken ihre Kosten und bürden sie damit der Solidargemeinschaft auf, die für diese Menschen aufkommt.
Wir laden Sie ein, diese und weitere Fragen mit uns zu diskutieren. Auch wenn Sie nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, sind wir am Dialog mit Ihnen sehr interessiert. Gerne können Sie diese Einladung an Interessierte weitergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Burkert, MdB
Klaus Barthel, MdB