O-Ton von Hubertus Heil

Referentenentwurf zum Meister-BAföG nachbessern

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hubertus Heil, begrüßt den vorgelegten Referentenentwurf zur anstehenden Reform des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes AFBG (Meister-BAföG) als "guten Aufschlag". Er müsse jedoch deutlich nachgebessert werden, am besten noch bevor er in den Bundestag eingbracht wird.
Hubertus Heil, MdB

„Der erste Entwurf von Ministerin Wanka zum Meister-BAföG ist zwar ein guter Aufschlag, allerdings können wir als SPD-Bundestagsfraktion uns weitere Verbesserungen vorstellen, um den beruflichen Bildungsweg noch attraktiver zu machen. Hier sind sich die Koalitionsfraktionen erfreulicherweise völlig einig. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam noch mehr für die Aufstiegsförderung in der beruflichen Bildung rausholen können. Unter anderem erscheint uns die von der Ministerin vorgeschlagene Erhöhung des Unterhaltszuschusses als halbherzig. Wer die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung tatsächlich will, muss mithelfen, den Wanka-Entwurf vielleicht schon zur Kabinettsbefassung, spätestens aber im Bundestag deutlich nachzubessern.“

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      602
      Die Unionsfraktion zeigt Bewegung, den Regierungsvorschlag zur anstehenden Reform zum Meister-BAföG im Rahmen des parlamentarische Verfahrens zu einer substanziellen Novellierung werden zu lassen. Wir begrüßen die Initiative ausdrücklich, erklärt Martin Rabanus.
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      594
      Die heute veröffentlichten Zahlen des Bildungsbarometers 2015 zeigen, dass sich die Deutschen eine umfassende Modernisierung des Bildungswesens über alle Bereiche der Bildungsbiographie wünschen. Diesem Wunsch müssen Bund und Ländern, aber auch die Tarifpartner durch konkrete Maßnahmen zur Bildungsförderung Rechnung tragen, erklärt Ernst Dieter Rossmann.
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      529
      Die Koalitionsfraktionen haben sich auf Eckpunkte für eine anstehende Novellierung des Meister-BAföG geeinigt. Damit wird ein deutliches Signal an die Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung gesetzt. Das zunehmend beliebte Förderinstrument von Bund und Ländern im Bereich der beruflichen Aufstiegsfortbildung, das Meister-BAföG, haben allein 2014 rund 172.000 Teilnehmer genutzt, erklären Ernst Dieter Rossmann und Martin Rabanus.
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      499
      Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat heute die Förderzahlen der Aufstiegsfortbildungsförderung, dem so genannten Meister-BAföG, im Jahr 2014 bekannt gegeben. Die nur leicht gestiegene Zahl von nun 172.000 Geförderten unterstreicht die Notwendigkeit der Reform dieses Finanzierungsinstruments, erklärt Martin Rabanus.
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      Was bei Richard Wagners „Meistersingern“ in Emphase mündet, bekommt in der Gegenwart eine praktische Dimension: die Anerkennung und Förderung für eine herausgehobene nicht-akademische Qualifikation.
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      Neben dem BAföG soll auch die berufliche Bildung fit für die Zukunft gemacht werden. Die Koalitionsfraktionen haben ihre Reform-Empfehlungen Ende Mai ins Parlament eingebracht. Nun wurden die Vorschläge abschließend debattiert.