Regierung bestätigt: Kalte Progression ist ein Scheinproblem
Das Bundesfinanzministerium hat in der Antwort auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion nach den Effekten der Kalten Progression eingeräumt, dass diese durch die Steuerentlastungen der letzten Jahre eigentlich nicht vorhanden sind. Mit anderen Worten: Bei der Kalten Progression handelt es sich um ein Scheinproblem.Die Fakten widersprechen somit dem von Schwarz-Gelb behaupteten Entlastungsbedarf, erklärt Nicolette Kressl.
Von Politikern aus den Koalitionsfraktionen wird die Forderung nach Steuersenkungen immer wieder mit dem Ausgleich der sogenannten Kalten Progression begründet. Es wird dabei unterstellt, dass es bei Arbeitnehmern wegen des progressiven Einkommensteuertarifs unter Berücksichtigung der Inflation in den vergangenen Jahren zu Reallohnverlusten gekommen sei.
Das Bundesfinanzministerium hat nun in der Antwort auf eine Anfrage nach den Effekten der Kalten Progression eingeräumt, dass diese durch die Steuerentlastungen der vergangenen Jahre eigentlich nicht vorhanden sind. Mit anderen Worten: Bei der Kalten Progression handelt es sich um ein Scheinproblem.
Die Fakten widersprechen somit dem von Schwarz-Gelb behaupteten Entlastungsbedarf.