Die heutige Debatte im Deutschen Bundestag hat deutlich gemacht, dass die Zustimmung zu einer gesetzlich festgelegten Quote für Frauen und Männer in Aufsichtsräten und Vorständen unter den Frauen in der Union groß ist. Allein FDP und Bundesfrauenministerin Schröder scheinen resistent gegen die immer lauter werdenden Stimmen vieler Frauen zu sein. Das ist traurig angesichts des 100. Internationalen Frauentags, den wir dieses Jahr im März begehen.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind davon überzeugt, dass nur eine gesetzliche Quote für mehr Gleichberechtigung in den Führungsetagen sorgt. Freiwilligkeit haben wir lange genug erprobt. Sie hat nichts bewirkt, auch wenn das einige in der Regierung noch nicht ganz verstanden haben.

Gesellschaftlichen Fortschritt erreichen wir nur durch gesetzliche Regelungen. Die SPD fordert daher eine Quote von mindestens 40 Prozent für Männer und Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen.