Für Merkel und Röttgen dient Gorleben als Alibi für Laufzeitverlängerungen
Für Merkel und Röttgen ist Gorleben das Alibi für die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Denn ohne „Entsorgungsnachweis“ geht das nicht. Die Union geht dabei soweit, ein wissenschaftlich höchst umstrittenes „Erkundungsbergwerk“ zu instrumentalisieren. Ohne Gorleben gibt es noch nicht mal eine „moderate“ Laufzeitverlängerung. Deshalb beharren die ehemalige Umweltministerin und jetzige Kanzlerin, Angela Merkel auf Gorleben, erklärt Ute Vogt.
Neueste Presseberichte von heute bestätigen erneut die Bedenken von Kritikern des geplanten Endlagers Gorleben. Dieser Zeitungbericht belegt erneut: Im Falle Gorleben hat sich die Politik über den Rat von Geologen und anderen Wissenschaftlern hinweggesetzt. Gorleben war wissenschaftlich unerwünscht aber politisch gewollt.
Deshalb wollen wir möglichst bald renommierte Geologen als Sachverständige im Untersuchungsausschuss befragen. Wir wollen eine fundierte Aufarbeitung dieser sehr umstrittenen und komplexen Problematik. Wir wollen durch diesen Untersuchungsausschuss Erkenntnisgewinn und Aufklärung. Denn dafür wurde dieser Untersuchungsausschuss ins Leben gerufen. Nach über 35 Jahren wurde das auch aller höchste Zeit.
Und obwohl der Untersuchungsausschuss darüber befinden soll, ob Gorleben rechtmäßig zustande kam, lässt die Bundeskanzlerin Merkel ihren Umweltminister Röttgen nach Bergrecht weiter erkunden. Ohne Alternative - und gegen den Rat von renommierten Geologen, wie wir heute wieder lesen können. Die CDU verfährt offensichtlich auch heute nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht.
Das hat ganz aktuelle Gründe: Für Merkel und Röttgen ist Gorleben das Alibi für die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken. Denn ohne "Entsorgungsnachweis" geht das nicht. Die Union geht dabei soweit, ein wissenschaftlich höchst umstrittenes "Erkundungsbergwerk" zu instrumentalisieren. Ohne Gorleben gibt es noch nicht mal eine "moderate" Laufzeitverlängerung.
Deshalb beharren die ehemalige Umweltministerin und jetzige Kanzlerin, Angela Merkel auf Gorleben. Auch die Physikerin Dr. Angela Merkel hat der Wissenschaft nie eine Chance gegeben.