Pressemitteilung

Mehrheit für Oppositionsantrag zum immateriellen Kulturerbe

Zur Abstimmung über die Anträge von SPD und Bündnis 90/Die Grünen sowie der Koalitionsfraktionen zur Ratifizierung der UNESCO-Konvention zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik erklärt die Obfrau der SPD-Bundestagsfraktion für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik Ulla Schmidt:

Die SPD begrüßt, dass der Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik mehrheitlich für den gemeinsamen Antrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Umsetzung der UNESCO Konvention für das immaterielle Kulturerbe gestimmt hat.

Es gibt einen parteiübergreifenden Konsens, diese UNESCO-Konvention in Deutschland jetzt umzusetzen. Deutschlands immaterielles Kulturerbe ist sehr reich. Die Aufnahme in die Liste der immateriellen Kulturgüter hat Bedeutung für die lebendige regionale Alltagskultur, regionale Identitäten, den überregionalen Austausch, aber darüber hinaus auch für die nationale Identität. Mehrere Nachbarländer Deutschlands haben die Konvention bereits ratifiziert.

Im Gegensatz zum Antrag der Koalitionsfraktion bleibt der Antrag von SPD und Grünen nicht im Ungefähren. Die konkreten Forderungen und Schritte, die zu einer schnellstmöglichen Umsetzung nötig sind, sind in dem Antrag enthalten. Die SPD wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass das UNESCO-Übereinkommen für immaterielles Kulturerbe ohne Verzug in Deutschland ratifiziert wird.

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Legislatur
  • 17. Wahlperiode
PM-Nummer
1060
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