Pressemitteilung

Mehr Studierende erfordern mehr Investitionen

Zu den heute veröffentlichten Schnellmeldungsergebnissen der Hochschulstatistik zu Studierenden und Studienanfängerinnen und -anfänger des Statistischen Bundesamtes erklärt der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz:

Das zunehmende Interesse junger Menschen an einem Studium ist großartig und hilft der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Deutschland.

Um die darin liegenden Chancen zu nutzen, muss aber mehr in die Qualität der Lehre investiert werden. Hierfür muss der Bund mindestens eine Milliarde Euro jährlich in die Hand nehmen. Dies fordert auch der Wissenschaftsrat schon seit langem. Das Programm der Regierungskoalition, für das gestern der Startschuss fiel, ist mit seinen 200 Millionen Euro dagegen nur reine Makulatur und bleibt weit hinter den Anforderungen zurück.

Es müssen auch ausreichend Plätze für die kommenden Studieninteressenten geschaffen werden - gerade mit Blick auf die Aussetzung der Wehrpflicht und auf die Möglichkeit, einen Master-Studiengang aufzunehmen. Nicht zuletzt muss die BAföG-Förderung verbessert werden, damit auch Menschen aus finanziell nicht gut gestellten Schichten ein Studium anfangen und erfolgreich beenden können. Darum kümmert sich Bildungsministerin Schavan nicht. Das BAföG wird stiefmütterlich behandelt, dafür aber ein fragwürdiges Stipendiengesetz durchgebracht. Über die Master-Studienplätze sagt Frau Schavan gar nichts und zur Bewältigung der Folgen der Wehrpflichtaussetzung gibt es erst jetzt nach massivem Druck die Ankündigung eines Vorschlages. Das reicht nicht.

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  • 17. Wahlperiode
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1629
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