Wolfgang Tiefensee, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher:
Andreas Rimkus, zuständiger Berichterstatter:

Im den heutigen Ausschusssitzungen für Verkehr und Wirtschaft wurde der Antrag „Strategische Ziele für die Raumfahrt in dieser Legislaturperiode absichern“ passend zur heutigen Landung der "Philiae"-Sonde auf dem Kometen "Tschuri“ im Rahmen der „Rosetta“-Mission behandelt. Der Antrag soll Grundlage für die Verhandlungen der am 2. Dezember stattfindenden Ministerratskonferenz der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) sein.

„Für die SPD-Bundestagsfraktion ist wichtig, dass die Bundesrepublik weiter mit an der Spitze stehen soll, wenn es darum geht, die Raumfahrt als wichtige Schlüsseltechnologie in unserer modernen Informations- und Industriegesellschaft weiterzuentwickeln. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn schon heute in die Technologie von morgen investiert wird. Daher ist eine gesicherte Finanzierung der Forschung und Entwicklung in der Raumfahrt dringend notwendig. Die in Luxemburg stattfindende Konferenz der ESA-Mitgliedsstaaten hat eine hohe Bedeutung für die zukünftige Ausrichtung der Raumfahrtarbeit.

Der alltägliche Nutzen der Raumfahrt muss für die Menschen spürbar sein. Die erfolgreiche Weiterführung der Projekte erfordert die Akzeptanz der Bevölkerung. Für die immer höheren Ansprüche an Verkehrsleitung und die bessere Kontrolle ökologischer Veränderungen sind Programme wie Galileo und Copernicus notwendig, um unsere Navigationssysteme zu optimieren und wichtige Umweltdaten zu erfassen.

Daher ist eine gemeinsame europäische Strategie von besonderer Bedeutung um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier geht es um zukunftsfähige Arbeitsplätze und einem wachsenden Markt für Raumfahrtprodukte.“