Pressemitteilung

Bankensektor: Schäuble muss liefern

Zur Diskussion über neue Strukturen im Bankenbereich erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poß:

Im Bereich der Banken und der Finanzindustrie kann es nicht mehr so weitergehen wie bisher. Bei der laufenden internationalen Diskussion steht die deutsche Bundesregierung – offenbar unter dem Einfluss der großen Privatbanken – auf der Bremse. Es ist jetzt an der Zeit, dass auch die Bundesregierung endlich Vorschläge zu diesen zentralen Fragen entwickelt, fordert Joachim Poß.

 

Im Bereich der Banken und der Finanzindustrie kann es nicht mehr so weitergehen wie bisher. In den USA und auch in Großbritannien wird von Seiten der Regierungen bereits grundlegend an neuen Strukturen im Banken- und Finanzbereich gearbeitet. Bei dieser internationalen Diskussion steht die deutsche Bundesregierung - offenbar unter dem Einfluss der großen Privatbanken - auf der Bremse.

 

Eine stärkere Trennung von Investment- und Commercialbanking ("Trennbankensystem") ist ein Ansatz, bei dem es sich auch für Deutschland lohnt, ihn weiter zu verfolgen. Allen ist klar, dass damit nicht alle Probleme gelöst und alle Risiken eliminiert wären. Es bringt aber niemanden weiter, von vornherein jede grundlegende Strukturüberlegung pauschal abzubügeln.

 

Es ist jetzt an der Zeit, dass auch die Bundesregierung unter Federführung des Bundesfinanzministers endlich Vorschläge zu diesen zentralen Fragen entwickelt. Wir brauchen Vorschläge, die das gesamte Finanzsystem sicherer machen und es wieder mehr auf seine eigentlichen Aufgaben zurückführen.

 

 

 

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