Neues Fraktionsmitglied Hiltrud Lotze im Interview

Die neu in den Bundestag gewählen Abgeordneten der SPD-Fraktion geben im Interview mit spdfraktion.de Auskunft über sich, ihre Arbeit, Wünsche, Ziele und Erwartungen. Wir stellen sukzessive alle neuen Fraktionsmitglieder vor. Den Anfang macht Hiltrud Lotze.

Was ging dir durch den Kopf als klar war, dass du in den Bundestag einziehen wirst?

Ich habe mich sehr gefreut. Aber auch mit großem Respekt an die Verantwortung gedacht, die ich nun als Abgeordnete trage.

Wie war dein Eindruck nach den ersten Zusammentreffen mit den anderen SPD-Bundestagsabgeordneten? Was nimmst du von den ersten Fraktionssitzungen mit?

Sehr positiv. Wir wurden sehr freundlich und offen aufgenommen. Mich hat das Bild sehr beeindruckt, als wir 86 neuen Mitglieder alle zusammen einmal aufgestanden sind.

Was musstest du als neues Mitglied des Bundestages alles nach dem 22. September organisieren?

Den Übergang von meiner bisherigen Tätigkeit (ich habe zuletzt ein Hotel geleitet) in den neuen Status der Abgeordneten. Zu welchem Datum genau scheide ich aus dem Job aus? Wie läuft das mit der Krankenversicherung? usw. Aktuell suche ich noch eine Wohnung. Mitarbeiter habe ich schon gefunden, aber die Verträge müssen noch gemacht werden.

Welcher Politikbereich interessiert dich? In welchem Bundestagsausschuss und in welcher Fraktionsarbeitsgruppe würdest du gern mitarbeiten?

Mein Themenschwerpunkt als Kommunalpolitikerin war bisher die Bildungspolitik. In diesem Bereich möchte ich weiterarbeiten im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung. Auch das Thema Inklusion will ich sehr gerne bearbeiten.

Was ist dein selbstgestecktes Ziel in deiner ersten Wahlperiode? Was willst du für deinen Wahlkreis/dein Bundesland bewegen, und was willst du inhaltlich für das gesamte Land erreichen?

Ich will im Wahlkreis sehr präsent sein. Es gibt Infrastrukturprojekte, für deren Realisierung ich mich besonders einsetzen werde. Für das gesamte Land will ich erreichen, dass wir eine gerechtere, modernere und mutigere Gesellschaft sind, in der Solidarität der Normalfall ist.