Eine Frage der Moral?
Sterbehilfe
Samstag, 27.06.2015
Elisabeth-Krankenhaus Rheydt
| Hubertusstraße 100, 41239 Mönchengladbach
Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,
wenn ein Mensch todkrank ist, Schmerzen hat, verzweifelt ist, sollte er dann Hilfe zum Sterben bekommen, wenn er dies wünscht? In dieser Frage ist die Gesellschaft gespalten, geht sie doch einher mit Ängsten und Unsicherheiten.
Viele sind der Meinung, Ärzten sollte unter strengen Voraussetzungen die Beihilfe zur Selbsttötung erlaubt sein. Andere sind der Meinung, die Gesetze sollten so bestehen bleiben, wie sie sind; eine Lockerung führe womöglich zur Freigabe einer aktiven Sterbehilfe. Die Diskussion geht ebenso quer durch alle Parteien und Bundestagsfraktionen.
Der Deutsche Bundestag ist Ende vergangenen Jahres mit einer ersten Debatte in das sensible Thema Sterbehilfe eingestiegen: Sollen Gesetze zur Sterbehilfe liberalisiert werden oder reichen die bisherigen Regeln aus? Soll man Organisationen, die beim Sterben helfen, verbieten? Wie kann man Rechtssicherheit für Ärzte schaffen, die Sterbende begleiten? Wie kann die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verbessert werden?
Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für einen offenen Dialog in unserer Gesellschaft ein. Daher wollen wir diese und weitere Punkte mit Experten, Betroffenen und mit Ihnen diskutieren. Zu der offenen Diskussionsrunde sind Sie herzlich eingeladen, sich mit Fragen und Anmerkungen an unsere Experten zu wenden.
Wir freuen uns auf eine informative Veranstaltung mit Ihnen!
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Gülistan Yüksel, MdB
Bärbel Bas, MdB