Umsetzung im Breitensport
Inklusion im Sport
Mittwoch, 05.12.2012
„Zehner-Treff“
| Berliner Allee 54, 58119 Hagen
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genossinnen und Genossen,
vor dreieinhalb Jahren hat der Deutsche Bundestag die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert, die fordert, Menschen mit Behinderung von Anfang an gesellschaftlich einzuschließen. Seit dem Regierungswechsel ist aber wenig passiert. Ist Inklusion also nur eine Illusion?
Die SPD-Bundestagsfraktion stellt sich die Frage, welche Gesellschaft wir uns in Zukunft wünschen. Dazu gehört auch die Frage, wie möglichst viele Menschen möglichst ungehindert einbezogen werden können.
Das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion heißt Inklusion in allen Bereichen. Dazu gehört auch die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten. Neben behinderungsspezifischen Angeboten müssen die Angebote lokaler Sportvereine offen stehen. Ein Ausschluss von diesen Angeboten ist mit der UN-Konvention unvereinbar. Ihre Umsetzung ist nicht von heute auf morgen zu erfüllen, der organisierte Sport wird damit vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Die UN-Konvention hat weitreichende Auswirkungen auf Selbstverständnis und Angebotsprofil von Sportvereinen.
Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar:
Inklusion bedeutet nicht nur gute Absicht. Es geht um Kennenlernen, um Verstehenlernen, ums Akzeptieren, kurz: Um den respektvollen Umgang miteinander.
Wir möchten Ihnen die Überlegungen der SPD-Bundestagsfraktion vorstellen und miteinander ins Gespräch kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
René Röspel, MdB
Dagmar Freitag, MdB