Anforderungen an eine moderne Integrationspolitik
„Integration geht uns alle an“
Mittwoch, 07.11.2012
Frauenzentrum Courage im Volksbad Buckau
| Karl-Schmidt-Str. 56, 39104 Magdeburg
Sehr geehrte Damen und Herren,
noch immer bekommen Menschen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte weniger Ausbildungsplätze oder feste Jobs. Die schwarz-gelbe Bundesregierung ist dafür mit verantwortlich: Sie hat etwa im Bereich der Arbeitsvermittlung massiv gekürzt und keine Anstrengungen unternommen, um z.B. den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf zu erleichtern. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert hingegen seit langem eine Integrationspolitik mit guten Perspektiven und gleichen Teilhabechancen aller Menschen, eine bessere Arbeitsmarktpolitik und die Beseitigung bestehender Diskriminierungen.
In vielen Bereichen entscheidet leider immer noch die soziale und kulturelle Herkunft über Zukunftschancen von Menschen mit Migrationshintergrund. Und immer noch bestehen Defizite und ungleich verteilte Chancen bei der schulischen und beruflichen Bildung von Kindern und Jugendlichen – leider auch vermehrt bei Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Zu viele bleiben weit unter ihren Möglichkeiten, zu viele verlassen die Schule ohne Abschluss oder scheitern am Übergang zur Berufsbildung. In Sachsen-Anhalt wird die Zuwanderung angesichts einer alternden Bevölkerung und des heraufziehenden Fachkräftemangels zu einem Zukunftsthema. Welche Anforderungen müssen an eine moderne Integrationspolitik gestellt werden? Wie gelingt die Integration vor Ort?
Über diese Erfahrungen, über die integrationspolitischen Positionen der SPD-Bundestagsfraktion, aber natürlich auch über Ihre Meinungen und Fragen rund ums Thema Integration wollen wir mit Ihnen diskutieren. Packen wir es an – Integration geht uns alle an.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Burkhard Lischka, MdB
Aydan Özoğuz, MdB