Ein Jahr nach der 180-Grad-Wende der Bundesregierung
„Wie weiter nach dem Atomausstieg?"
Freitag, 20.07.2012
AWO-Begegnungsstätte „Am Westernplan“
| Freiherr-v.-Stein-Str. 25, 39108 Magdeburg
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Atomausstieg gibt es keine Alternative. Japan lehrt uns: Atomenergie ist nicht beherrschbar. Selbst in hochindustrialisierten Staaten gibt es keine vollkommene Sicherheit. Wer auf Atomenergie und Uralt-AKWs setzt und sie immer länger am Netz lassen will, gefährdet zudem tausende Arbeitsplätze im Bereich alternativer Energien in Sachsen-Anhalt.
Der Atomausstiegsbeschluss von 2011 war ein großer Erfolg für die SPD-Bundestagsfraktion und alle Menschen, die seit Jahrzehnten engagiert gegen die Atomkraft gekämpft haben.
Schwarz-Gelb hat nach Fukushima eine 180-Grad-Wende in der Energiepolitik vollzogen und den Irrweg der Laufzeitverlängerung endlich verlassen. Der bereits 2000 gefundene Atomausstieg hat neben der öffentlichen nun auch eine parlamentarische Mehrheit.
Für die Zukunft werden aber noch viel weiter reichende Maßnahmen erforderlich sein, um sich von der Atomkraft endgültig verabschieden und die Energiewende erfolgreich gestalten zu können. Eine rechtssichere und ergebnisoffene Endlagersuche für hochradioaktiven Müll in Deutschland wäre ein erster Schritt. Aber auch bei den Themen Netzausbau, Energieeffizienz und Planungsbeschleunigung müssen wir endlich vorankommen.
Diskutieren Sie mit uns die Ansätze der SPD-Bundestagsfraktion zu diesen und anderen Fragen. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Dr. Matthias Miersch,MdB
Burkhard Lischka,MdB