Siegmund Ehrmann

Abgeordneter der 17. Legislaturperiode

Geburtsdatum
24.01.1952 in Moers
Beruf
Dipl.-Verwaltungswirt
Legislaturen
18 | 17 | 16 | 15
Landesliste
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreis
Krefeld II - Wesel II [115] (Nordrhein-Westfalen)

Zur Person

      Funktionen in der Bundestagsfraktion (17. Legislaturperiode)

      • Arbeitsgruppe Bürgerschaftliches Engagement - Mitglied
      • Arbeitsgruppe Demokratie (aufgelöst) - Mitglied
      • Arbeitsgruppe Kultur und Medien - Sprecher seit 24.11.2009
      • Arbeitsgruppe Migration und Integration - Mitglied
      • Beauftragter für Kirchen/Religionsgemeinschaften (aufgelöst) vom 15.12.2009 bis 28.11.2011
      • Projekt Ordnung für Arbeit / Kreativpakt (aufgelöst) - Sprecher

      Mitgliedschaft in Bundestagsgremien (17. Legislaturperiode)

      • Ausschuss für Kultur und Medien - Mitglied seit 10.11.2009
      • Ausschuss für Wirtschaft und Technologie - stellv. Mitglied seit 29.06.2012
      • Beirat nach § 39 Abs. 1 Stasi-Unterlagen-Gesetz - Mitglied seit 24.04.2013
      • Innenausschuss - Mitglied vom 10.11.2009 bis 23.02.2010
      • Kulturstiftung des Bundes - stellv. Mitglied vom 22.11.2010 bis 28.02.2012
      • Kulturstiftung des Bundes - stellv. Mitglied seit 28.02.2012
      • Kunstbeirat - stellv. Mitglied seit 24.11.2009
      • Kuratorium der Stiftung "Deutsches Historisches Museum" - Mitglied seit 26.01.2010
      • Kuratorium der Stiftung "Deutsches Historisches Museum" - Mitglied vom 26.01.2010 bis 04.11.2014
      • Kuratorium der Stiftung "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" - Mitglied seit 05.10.2010
      • Stiftungsrat der "Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur" - Mitglied seit 05.09.2011
      • UA Neue Medien - stellv. Mitglied seit 15.03.2010
      08.10.2013
      Die Frankfurter Buchmesse muss auch dieses Jahr wieder Gelegenheit für kritische Diskussion sein. Wir setzen uns dafür ein, dass das von Frankreich erreichte Ausklammern der Kultur in den Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit den USA weiter Bestand hat, erklärt Siegmund Ehrmann. Mit Sorge sehen wir, dass dem Göttinger Schriftsteller Wolfgang Bittner wegen seiner Kritik an der Vergabepraxis die Teilnahme an der Preisverleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises verweigert wurde. Mit einer schriftlichen Frage haben wir die Bundesregierung gebeten, zu diesem Vorgang Stellung zu beziehen.
      02.10.2013
      Die Bundesregierung muss dringend aufklären, warum dem Schriftsteller Ilja Trojanow die Einreise in die USA verweigert wurde, fordern Christine Lambrecht und Siegmund Ehrmann. Die Vermutung liegt nahe, dass dieses Einreiseverbot mit seiner kritischen Haltung zur NSA-Affäre zusammenhängt.
      06.09.2013
      Es ist fahrlässig und verantwortungslos, wie Schwarz-Gelb die Stabilität der KSK mit ihrer Entscheidung kurz vor Ende der Legislaturperiode gefährdet haben. Der für 2014 angekündigte Anstieg des Abgabesatzes auf 5,2 Prozent, der sich 2015 bei unveränderter Gesetzeslage auf über sechs Prozent erhöhen könnte, setzt die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft unter Druck. Noch in diesem Jahr werden wir ein Gesetz einbringen um die Künstlersozialkasse abzusichern, erklären Siegmund Ehrmann und Angelika Krüger-Leißner.
      20.08.2013
      Angriffe auf die Presse- und Medienfreiheit sind inakzeptabel, egal ob sie in Russland, Ungarn oder Großbritannien stattfinden, erklärt Siegmund Ehrmann. Dass der „Guardian“ von Geheimdienstmitarbeitern zur Löschung von Snowden-Daten gezwungen wurde, zeigt: Prism und Tempora sind nicht nur ein Angriff auf die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger, sondern ein Angriff auf die Presse- und Medienfreiheit.
      26.06.2013
      Mit ihrer Verweigerung zeigt die schwarz-gelbe Koalition erneut, dass ihnen diese wichtige Stärkung von kulturellen Belangen völlig egal ist. Zugleich wird offenkundig, wie unverhohlen Politiker der Union als Lobbyisten agieren, sagen Christine Lambrecht und Siegmund Ehrmann.
      17.06.2013
      Die schwarz-gelbe Bundesregierung war fest entschlossen Kultur und Medien zum Gegenstand der Verhandlungen über das transatlantische Handels- und Investitionsabkommen zu machen. Dies konnte durch Frankreich verhindert werden, was ein deutliches und wichtiges Signal für den Kultur- und Mediensektor ist, sagt Siegmund Ehrmann. Der Doppelcharakter von kulturellen und audiovisuellen Dienstleistungen sowohl als Waren, aber auch als Träger von Werten und Identität muss auch weiterhin im Verhandlungsmandat berücksichtigt werden. Von einer Bundesregierung, die Kultur und Medien der Liberalisierungslogik des Marktes unterwerfen will, ist das aber nicht zu erwarten.
      13.06.2013
      Die öffentlichen Bekenntnisse von Kulturstaatsminister Neumann, sich für eine Bereichsausnahme für Kultur und Medien einzusetzen, sind wohlfeil und nichts wert, wenn er sich mit dieser Haltung in der Bundesregierung nicht durchsetzt, sagt Siegmund Ehrmann. Die schwarz-gelbe Bundesregierung ist nach jetzigem Stand fest entschlossen, Kultur und Medien zum Verhandlungsgegenstand des Freihandelsabkommen zu machen. Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Haltung zu ändern und sich dafür einzusetzen, Kultur und audiovisuelle Dienstleistungen aus dem Verhandlungsmandat herauszunehmen.
      13.06.2013
      Die Initiative Musik, eine Einrichtung der Kulturwirtschaftsförderung, feiert dieses Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. In den vergangenen Jahren hat sie sich als kompetente Ansprechpartnerin und Fördererin für populäre Musik in Deutschland etabliert, sagt Siegmund Ehrmann. Sie hat außerdem mit Struktur- und Eigenprojekten zur Vernetzung der Szene und zum Dialog zwischen Politik und Musikwirtschaft beigetragen. Dazu gratuliert ihr die SPD-Bundestagsfraktion herzlich.
      05.06.2013
      Wenn es darauf ankommt, verhindern CDU/CSU und FDP konkrete Verbesserungen für die Kultur. Die heute im Ausschuss für Kultur und Medien getroffenen Entscheidungen offenbaren die komplette Ignoranz von Schwarz-Gelb gegenüber der Kultur, sagt Siegmund Ehrmann.
      21.05.2013
      Die aktuellen Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und dem Rat der Europäischen Union stellen die rechtliche Absicherung der Sonderstellung von Rundfunk und Kultur grundsätzlich infrage, kritisiert Siegmund Ehrmann. Nun kommt es darauf an, dass die Bundesregierung den Schutz und die Förderung der kulturellen Vielfalt nicht nur zu postuliert, sondern sich auch aktiv dafür einsetzt.