15 Jahre NSU-Selbstenttarnung: Erinnerung muss wachgehalten werden
15 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU dürfen die schreckliche Mordserie und das Versagen der Sicherheitsbehörde nicht in Vergessenheit geraten. Wir stehen an der Seite der Opfer und ihrer Angehörigen und treten Rechtsextremismus entschlossen entgegen.
"Heute vor 15 Jahren hat sich die rechtsextremistische Gruppierung des nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) selbst enttarnt. Die schreckliche rechtsextreme Terrorserie und das damit verbundene Versagen der Sicherheitsbehörden darf und wird nicht in Vergessenheit geraten. Das sind wir den Opfern und ihren Angehörigen schuldig. Auch deshalb treten wir klar für das in der Koalition vereinbarte NSU-Dokumentationszentrum ein. Wir müssen wertschätzen, dass sich die Angehörigen der Opfer für unsere Demokratie und die Erinnerung einsetzen. Wir werden morgen auch im Deutschen Bundestag mit einer in den Fraktionen vereinbarten Debatte ein Zeichen setzen und der Opfer gedenken.
Ein solcher Terror darf sich nicht wiederholen. Den steigenden Gefahren durch Rechtsextremismus und den Bedrohungen unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung und unserer vielfältigen Gesellschaft treten wir entschlossen entgegen. Nie wieder ist jetzt.“