Interfraktionelles Fachgespräch
»Juristische Erinnerungskultur in Deutschland: Muss der Palandt umbenannt werden?«
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
mit dem Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen in Europa rückt auch die Aufarbeitung des Nationalsozialismus wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. So auch beim Zivilrechtskommentar „Palandt“ – ein Klassiker der Rechtswissenschaft, an dem keine Juristin und kein Jurist vorbeikommt. Der Namensgeber des Werks, Otto Palandt, war Mitglied der NSDAP, Präsident des Reichsjustizprüfungsamtes und trieb die „Arisierung“ des deutschen Rechtswesens voran. Die Initiative „Palandt umbenennen“ fordert deshalb Umdenken: Kein juristisches Standardwerk dürfe den Namen eines NS-Täters tragen. In einem Fachgespräch diskutieren darüber die Bundestagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und SPD.
Dazu laden wir Sie herzlich ein und bitten um Anmeldung unter presseanmeldung@spdfraktion.de.
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Termin: |
Mittwoch, 5. Juni 2019 |
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Ort: |
Deutscher Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus (JKH) |
Deutscher Bundestag
Dorotheenstraße 100
Jakob-Kaiser-Haus (JKH) Raum 1.302
10117 Berlin
Programm
Programm:
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18:00 Uhr |
Begrüßung und Einführung Metin Hakverdi, MdB, SPD-Bundestagsfraktion |
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18:05 Uhr |
Eingangsstatement Friedrich Straetmanns, MdB, Fraktion Die Linke |
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18:15 Uhr |
Podiumsdiskussion Christian Bommarius, Jurist, Journalist und Buchautor Silvia Groppler, Mitglied der AG Anwältinnen des DAV Prof. Dr. Klaus Weber, Mitglied der Geschäftsleitung des C.H. Beck-Verlages, Juristisches Lektorat Kilian Wegner, Initiative „Palandt umbenennen“ |
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19:30 Uhr |
Fazit und Verabschiedung Johannes Fechner, MdB, SPD-Bundestagsfraktion Moderation: Katja Keul, MdB, Fraktion Bündnis 90/Grüne |
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Abschließender Empfang mit Getränken und Imbiss |