SPD Bundestagsfraktion

Applaus und jetzt?
Was sich mit Corona in der Pflegebranche ändern muss.

Montag, 12.10.2020

Von 18:30 Uhr bis 20:45 Uhr

„EssBares“

Pro Arbeit e.V.
Am Sandberg 72, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Applaus für die Beschäftigten in der Pflege ist zum Symbol der Corona-Krise geworden. Doch viele Pflegerinnen und Pfleger, in der Altenpflege und in den Krankenhäusern, betrachten diese Geste mittlerweile eher als eine Zumutung. Anstelle von Applaus brauchen die Beschäftigten in der Pflege Antworten auf den Pflegenotstand – nicht erst seit der Corona-Pandemie.

Nicht jeder Mensch kann pflegen, aber jede und jeder kann pflegebedürftig werden. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen Pflege solidarisch gestalten. Dazu braucht es eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung, damit sich die Beschäftigten wieder auf gute Arbeitsbedingungen und die Betroffenen mit ihren Familien auf eine gute Pflege und bestmögliche Entlastung verlassen können.

Dafür hat die SPD-Bundestagsfraktion bereits wichtige Vorhaben durchgesetzt: So werden im Rahmen eines Sofortprogramms 13.000 Stellen in stationären Einrichtungen der Altenpflege geschaffen. Zudem entlasten wir Menschen, deren Kinder oder Eltern die Leistungen der Hilfe zur Pflege oder andere Leistungen der Sozialhilfe erhalten. Jetzt müssen wir zusehen, dass diese Maßnahmen auch wirklich ankommen.

Die SPD-Bundestagsfraktion will aber noch weiter gehen. Wir fordern die Deckelung der Eigenanteile an pflegebedingten Kosten, flächendeckende tarifliche Bezahlung auf hohem Niveau und eine echte Entlastung im Berufsalltag. Gerne möchten wir Sie über die Pflegepolitik der Bundestagsfraktion informieren und mit Ihnen diskutieren.

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Elvan Korkmaz-Emre, MdB
Stellv. Sprecherin der AG Digitales

Claudia Moll, MdB
Mitglied im Ausschuss für Gesundheit

 

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