Die strafrechtliche Verfolgung von Kriegsverbrechen in Syrien und Irak vor deutschen Gerichten
Wider die Straflosigkeit
Sehr geehrte Damen und Herren,
gegenwärtig finden in einigen europäischen Staaten wegweisende Ermittlungen und Strafverfahren gegen Personen statt, denen Mord, Folter und Entführungen in Syrien und im Irak vorgeworfen werden. Möglich werden diese Verfahren, weil sich sowohl Opfer als auch Verdächtige in Europa aufhalten.
Die Verfahren sind die ersten Schritte, Kriegsverbrechen in den betreffenden Ländern zu verfolgen und zu ahnden. Sie zeigen, dass diejenigen, die Verbrechen und schweres Leid in Syrien und im Irak zu verantworten haben, auch in Europa verfolgt und zur Verantwortung gezogen werden können.
Das Weltrechtsprinzip ermöglicht es nationalen Gerichten in Drittstaaten neben ihrer regulären Zuständigkeit, Völkerstraftaten juristisch aufzuarbeiten und Täter zu belangen. Dies in der Praxis durchzusetzen, stößt oftmals an Grenzen, da nicht jedes Kriegsverbrechen in Deutschland aufgeklärt werden kann.
Die SPD-Bundestagsfraktion will sich daher mit der Frage beschäftigen, wie deutsche Gerichte und Strafverfolgungsbehörden sowie der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag besser bei der Verfolgung schwerster Völkerstraftaten unterstützt werden können und welche konkreten Maßnahmen auch auf Seiten der Gesetzgebung notwendig sind. Darüber möchten wir gerne mit Ihnen und Expertinnen und Experten diskutieren
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
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Frank Schwabe MdB, |
Gabriela Heinrich, MdB |
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
11011 Berlin
Programm
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19.00 Uhr |
Begrüßung und Einführung Gabriela Heinrich, MdB Stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe
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19.05 Uhr |
Einführung Professor Dr. Christoph Safferling, |
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19.20 Uhr |
Podiumsdiskussion Christine Lambrecht MdB, Prof. Dr. Beate Rudolf, Prof. Dr. Christoph Safferling, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht, FAU Nürnberg-Erlangen Frank Schwabe MdB, Sprecher der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe
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20.50 Uhr |
Fazit und Schlusswort Gabriela Heinrich, MdB Stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe |
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21.00 Uhr
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Empfang
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Hinweis
Ort
Deutscher Bundestag
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Einlass
ab 18:30 Uhr, Eingang Adele-Schreiber-Krieger-Straße
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort bis zum 20. September 2019 wird gebeten.
Kontakt
Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe
Telefon (030) 227-52506
Telefax (030) 227-56471
E-Mail hannelore.bodenthal@spdfraktion.de
Weitere Informationen unter:
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