SPD Bundestagsfraktion

Leiharbeit und Werkverträge
Das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in der Praxis

Mittwoch, 24.05.2017

Von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr

Bistumshaus St. Otto

Heinrichsdamm 32, 96047 Bamberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

rund eine Million Beschäftigte arbeiten in ca. 11.000 Unternehmen in Deutschland auf Basis von Leih- und Zeitarbeit.

Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen zu bekämpfen. Die SPD-Bundestagsfraktion will kein Klassen-System in der Belegschaft, sondern gleichen Lohn für gleiche Arbeit und gleiche Rechte für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem Unternehmen.

Leiharbeit darf nicht dazu führen, Belegschaften zu spalten und Lohndumping zu betreiben. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, Leiharbeit auf den eigentlichen Zweck zu reduzieren: Leiharbeit soll als unkompliziertes Instrument dazu dienen, Auftragsspitzen in Unternehmen abzuarbeiten und zeitlich begrenzte Personalengpässe, zum Beispiel durch längere Krankheit von Beschäftigten, überbrücken zu können.

Seit dem 1. April gilt in Deutschland das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Leiharbeiter verdienen nun nach neun Monaten den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft. Sie müssen auch in den Betrieb übernommen werden, so sie länger als 18 Monate dort arbeiten. Durch die Abschaffung der sogenannten Vorratsverleiherlaubnis verhindern wir, dass faktische Leiharbeit durch die Hintertür als Werkvertrag deklariert wird.

Welche Auswirkungen haben diese Maßnahmen auf den Arbeitsmarkt und unsere Unternehmen? Was sind Ihre Erfahrungen als (Leih-)Arbeitnehmer oder Arbeitgeber? Was muss noch getan werden? Wie ist die Situation in Bamberg und der Region?

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihre Ideen.

 

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Andreas Schwarz, MdB

Anette Kramme, MdB

PStS bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales

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