Konsequenzen aus dem 5. Armuts- und Reichtumsbericht

Arm trotz Reichtum?

Zeitraum
Mittwoch, 08.03.2017 12:30–14:45
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Freitag, 03.03.2017 23:45
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

Deutschland erlebt trotz internationaler Finanz- und Wirtschaftskrise seit Jahren einen stabilen wirtschaftlichen Aufschwung: Noch nie gab es so viele Erwerbstätige, die Zahl der Arbeitslosen ist auf dem tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung und die Auftragsbücher der Unternehmen sind voll. Trotz der guten Konjuntur kommt bei vielen Menschen das Wachstum nicht an und es braucht dringend Investitionen in die Daseinsvorsorge. Zudem sind die Zahlen der Langzeitsarbeitlosen seit Jahren in einigen Regionen unverändert hoch, Menschen in Teilzeit sind von Altersarmut bedroht, in manchen Regionen ist die Wohnungsnot zurück und der deutsche Niedriglohnsektor ist mit Abstand der größte in Europa. Gerwerkshaften und Sozialverbände warnen seit geraumer Zeit vor einer sozialen Spaltung im Land.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat Vieles erreicht. Mindestlohn, Einschränkung der Leih- und Werksarbeit, Rente nach 45 Beitragsjahren, Reform des Unterhaltsvorschusses, Mietpreisbremse und die Erhöhung der Bundesmittel für die soziale Wohnraumförderung sind wichtige Schritte für mehr soziale Gerechtigkeit im Land. Hier wollen wir weiter ansetzen.

Mit dem Armuts- und Reichtumsbericht gibt die Bundesregierung regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Der Bericht ist ein wichtiger Indikator dafür, wer in Deutschland von materieller, sozialer und kultureller Armut betroffen ist und gibt wichtige Handlungsempfehlungen, soziale Ungleichheiten abzubauen.

Sehr gerne wollen wir mit Ihnen über die notwendigen Aufgaben in der nächsten Legislaturperiode vor dem Hintergrund des 5. Armuts- und Reichtumgsbericht ins Gespräch kommen und freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Michael Groß, MdB
wohnungs- und baupolitischer Sprecher     
der SPD-Bundestagsfraktion  

Cansel Kiziltepe, MdB
stellv. finanzpolitische Sprecherin
der SPD-Bundestagsfraktion

Veranstaltungsort

Reichstagsgebäude Fraktionssaal der SPD-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
Eingang West (über Vorkontrollstelle)
11011 Berlin

    Programm

    12.30 Uhr

    Imbiss auf der Fraktionsebene

     

    13.00 Uhr

    Begrüßung und Einführung

    Thomas Oppermann, MdB,

    Vorsitzender der SPD-Bundestagfraktion

     

    13.10 Uhr

     

     

    13.20 Uhr

    Es braucht Taten! Positionen der AWO zur sozialen Ungleicheit

    Wilhelm Schmidt, Präsident AWO-Bundesverband e.V.

     

    Der 5. Armuts- und Reichtumsbericht – Erwartungen erfüllt?

    Prof. Dr. Gerhard Bäcker;

    Lehrstuhl Soziologie des Sozialstaats Universität Duisburg-Essen

     

    13.45 Uhr

    Podiumsdikussion

    mit anschließend Öffnung zum Publikum

    Jana Faus, Geschäftsführerin pollytix

     

    Dr. Sebastian Gechert, IMK-Institut der Hans-Böckler-Stiftung

     

    Daniela Kolbe, MdB, Mitglied der

    Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion

     

    Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender AWO-Bundesverband e.V

     

    Moderation:

    Cansel Kiziltepe, MdB
    Michael Groß, MdB

     

    14.45 Uhr

     

     

     

    Fazit und Schlusswort

    Michael Groß, MdB

     

    Ausklang bei Kaffee und Kuchen

     

    Tagungsort

    Reichstagsgebäude

    Fraktionssaal der SPD-Bundestagsfraktion

    Eingang West (über Vorkontrollstelle)

    Platz der Republik 1

    11011 Berlin

     

    Einlass ab 12.00 Uhr

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme

    Um Antwort  bis zum 3. März 2017 wird gebeten.

     

    Kontakt

    Antje Christmann

    Büro MdB Michael Groß

    Telefon        (030) 227-74838

    Telefax         (030) 227-76257

    E-Mail           michael.gross@bundestag.de

     

    Zusatzinformationen:

    Wir bitten Sie sehr herzlich um eine zeitnahe Anmeldung
    Sollten Sie Assistenz beim Betreten des Reichstages benötigen,
    bitten wir Sie, dies vorab anzukündigen.

     

    Parkmöglichkeiten sind im Umkreis des Reichstagsgebäudes nicht vorhanden. Ein kostenpflichtiges Parkhaus befindet sich in der nahegelegenen Behrenstraße sowie im Hauptbahnhof. Grundsätzlich wird die Anreise zum Veranstaltungsort mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.

     

    Foto- und Filmaufnahmen von Gästen und Mitwirkenden der Veranstaltung
    können auf der Homepage der SPD-Bundestagsfraktion, in sozialen
    Netzwerken oder eigenen Printpublikationen veröffentlicht werden.
    Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden

     

    Es gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen. Bei der Einlasskontrolle ist neben dieser Einladung ein gültiger Personalausweis/Pass vorzuweisen. Bitte kommen Sie rechtzeitig, da die Einlasskontrollen etwas länger dauern können.