Konsequenzen aus dem 5. Armuts- und Reichtumsbericht
Arm trotz Reichtum?
Sehr geehrte Damen und Herren,
Deutschland erlebt trotz internationaler Finanz- und Wirtschaftskrise seit Jahren einen stabilen wirtschaftlichen Aufschwung: Noch nie gab es so viele Erwerbstätige, die Zahl der Arbeitslosen ist auf dem tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung und die Auftragsbücher der Unternehmen sind voll. Trotz der guten Konjuntur kommt bei vielen Menschen das Wachstum nicht an und es braucht dringend Investitionen in die Daseinsvorsorge. Zudem sind die Zahlen der Langzeitsarbeitlosen seit Jahren in einigen Regionen unverändert hoch, Menschen in Teilzeit sind von Altersarmut bedroht, in manchen Regionen ist die Wohnungsnot zurück und der deutsche Niedriglohnsektor ist mit Abstand der größte in Europa. Gerwerkshaften und Sozialverbände warnen seit geraumer Zeit vor einer sozialen Spaltung im Land.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat Vieles erreicht. Mindestlohn, Einschränkung der Leih- und Werksarbeit, Rente nach 45 Beitragsjahren, Reform des Unterhaltsvorschusses, Mietpreisbremse und die Erhöhung der Bundesmittel für die soziale Wohnraumförderung sind wichtige Schritte für mehr soziale Gerechtigkeit im Land. Hier wollen wir weiter ansetzen.
Mit dem Armuts- und Reichtumsbericht gibt die Bundesregierung regelmäßig Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Lage der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Der Bericht ist ein wichtiger Indikator dafür, wer in Deutschland von materieller, sozialer und kultureller Armut betroffen ist und gibt wichtige Handlungsempfehlungen, soziale Ungleichheiten abzubauen.
Sehr gerne wollen wir mit Ihnen über die notwendigen Aufgaben in der nächsten Legislaturperiode vor dem Hintergrund des 5. Armuts- und Reichtumgsbericht ins Gespräch kommen und freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
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Michael Groß, MdB |
Cansel Kiziltepe, MdB |
Reichstagsgebäude Fraktionssaal der SPD-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
Eingang West (über Vorkontrollstelle)
11011 Berlin
Programm
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12.30 Uhr |
Imbiss auf der Fraktionsebene
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13.00 Uhr |
Begrüßung und Einführung Thomas Oppermann, MdB, Vorsitzender der SPD-Bundestagfraktion
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13.10 Uhr
13.20 Uhr |
Es braucht Taten! Positionen der AWO zur sozialen Ungleicheit Wilhelm Schmidt, Präsident AWO-Bundesverband e.V.
Der 5. Armuts- und Reichtumsbericht – Erwartungen erfüllt? Prof. Dr. Gerhard Bäcker; Lehrstuhl Soziologie des Sozialstaats Universität Duisburg-Essen
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13.45 Uhr |
Podiumsdikussion mit anschließend Öffnung zum Publikum Jana Faus, Geschäftsführerin pollytix
Dr. Sebastian Gechert, IMK-Institut der Hans-Böckler-Stiftung
Daniela Kolbe, MdB, Mitglied der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion
Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender AWO-Bundesverband e.V
Moderation: Cansel Kiziltepe, MdB
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14.45 Uhr
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Fazit und Schlusswort Michael Groß, MdB
Ausklang bei Kaffee und Kuchen |
Hinweis
Tagungsort
Reichstagsgebäude
Fraktionssaal der SPD-Bundestagsfraktion
Eingang West (über Vorkontrollstelle)
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Einlass ab 12.00 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort bis zum 3. März 2017 wird gebeten.
Kontakt
Antje Christmann
Büro MdB Michael Groß
Telefon (030) 227-74838
Telefax (030) 227-76257
E-Mail michael.gross@bundestag.de
Zusatzinformationen:
Wir bitten Sie sehr herzlich um eine zeitnahe Anmeldung
Sollten Sie Assistenz beim Betreten des Reichstages benötigen,
bitten wir Sie, dies vorab anzukündigen.
Parkmöglichkeiten sind im Umkreis des Reichstagsgebäudes nicht vorhanden. Ein kostenpflichtiges Parkhaus befindet sich in der nahegelegenen Behrenstraße sowie im Hauptbahnhof. Grundsätzlich wird die Anreise zum Veranstaltungsort mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.
Foto- und Filmaufnahmen von Gästen und Mitwirkenden der Veranstaltung
können auf der Homepage der SPD-Bundestagsfraktion, in sozialen
Netzwerken oder eigenen Printpublikationen veröffentlicht werden.
Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden
Es gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen. Bei der Einlasskontrolle ist neben dieser Einladung ein gültiger Personalausweis/Pass vorzuweisen. Bitte kommen Sie rechtzeitig, da die Einlasskontrollen etwas länger dauern können.