SPD Bundestagsfraktion

Braunkohle
Energieträger der Vergangenheit – chemischer Grundstoff der Zukunft?

Mittwoch, 09.12.2015

Von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr

Institut für Wirtschaftsforschung (IWH), Konferenzraum

Kleine Märkerstraße 8, 06108 Halle (Saale)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Energiewende ist eine der großen Herausforderungen, vor der unser Land steht. Lange Zeit waren fossile Brennstoffe wie selbstverständlich Basis von Energieerzeugung. Nun aber wandeln sich die Energieträger. Erneuerbare Energien prägen schon heute unser Leben. Windkrafträder, Solarmodule und Biogasanlagen sind allgegenwärtig im Landschaftsbild. Die Erneuerbaren Energien sind ein wachsender Markt.

Kaum ein anderes Bundesland erlebt diesen Wandel so intensiv wie Sachsen-Anhalt. Der Braunkohletagebau im Süden Sachsen-Anhalts liefert seit Jahrzehnten einen wichtigen Energieträger und Grundstoff für die chemische Industrie. Tausende Arbeitsplätze sind direkt und indirekt abhängig vom Abbau der Braunkohle. Zugleich: Rund um Bitterfeld und im Norden des Landes wächst die Industrie im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Angesichts der technischen und gesetzlichen Entwicklungen im Bereich des Strommarktes stellt sich die Frage: Wie zukunftsfähig ist die Braunkohle? Oder anders: Hat sie als Energieträger ausgedient? Welche Möglichkeiten zur Nutzung im Bereich der chemischen Industrie bestehen künftig? Und nicht zuletzt: Wie kann der absehbare Strukturwandel in den Bergbauregionen (sozial verträglich) gestaltet werden?

Wir möchten Sie über die Positionen der SPD-Bundestagsfraktion informieren und laden Sie sehr herzlich ein, mit uns zu diesen und anderen Fragen ins Gespräch zu kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

      

Dr. Karamba Diaby, MdB
Stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe

 

Ulrich Freese, MdB
Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie

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