Ethische und rechtliche Fragen bei der gesetzlichen Neuregelung der Sterbehilfe
Würdevolles Sterben – Begleitung bis zum Ende
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
im kommenden Herbst wird der Deutsche Bundestag über die Frage entscheiden, wie in Zukunft die Sterbehilfe geregelt werden soll. Dann muss jeder Abgeordnete nach seinem Gewissen entscheiden, wie er zu diesem Thema steht.
Vor der Beratung im Bundestag möchten wir Ihre Meinung dazu hören und mit Fachleuten aus Medizin, Recht und Kirche über die rechtlichen, ethischen und medizinischen Aspekte der Sterbehilfe diskutieren.
Gibt es überhaupt Nachbesserungsbedarf der derzeitigen Regelung? Momentan ist aktive Sterbehilfe in Deutschland als Tötung auf Verlangen strafbar, die passive und indirekte Sterbehilfe nicht. Bei der passiven Sterbehilfe werden lebensverlängernde medizinische Maßnahmen entsprechend dem Patientenwillen nicht eingeleitet, nicht fortgesetzt oder abgebrochen.
Bei der indirekten Sterbehilfe bekommt der Patient zur Schmerzlinderung medizinisch gebotene Mittel, die als unvermeidbare Folge eine lebensverkürzende Wirkung haben. Auch die Beihilfe zur Selbsttötung ist nach derzeitiger Gesetzgebung nicht strafbar.
Reicht die palliativmedizinische Begleitung aus oder soll in Zukunft Menschen ohne Aussicht auf Heilung eine aktive Begleitung in den Tod ermöglicht werden? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen und von wem darf die Sterbehilfe geleistet werden?
Es gibt einiges zu besprechen. Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung ein und freuen uns auf eine angeregte Diskussion mit Ihnen.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Andreas Schwarz, MdB
Anette Kramme, MdB
Parl. Staatssekretärin bei d. Bundesministerin f. Arbeit und Soziales
Saal der Volksbank eG
(Achtung: Eingang Apothekenstraße)
Hauptstr. 39
91301 Forchheim
Programm
19.00 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung
Andreas Schwarz, MdB,
Mitglied des Finanzausschusses
19.10 Uhr
Kurzimpulse und Diskussion
Anette Kramme, MdB
Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Günther Werner, Dekan
Evangelisch-lutherisches Dekanat Forchheim
Heinz Kuntke
Vizepräsident am Landgericht Bamberg
Dr. med. Jörg Cuno
Chefarzt, Leitender Arzt der Palliativstation am Klinikum Bamberg und Landessprecher der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Vertretung Bayern
20.00 Uhr
Diskussion
mit dem Publikum und Möglichkeit, Fragen zu stellen
21.00 Uhr
Fazit und Schlusswort
Andreas Schwarz, MdB
Hinweis
Tagungsort
Saal der Volksbank eG
Hauptstr. 39 (Achtung: Eingang Apothekenstraße)
91301 Forchheim
Einlass ab 18.45 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax bis zum 17.06.2015 wird gebeten.
Kontakt
Andreas Schwarz
Luitpoldstr. 48 a
96052 Bamberg
Telefon (0951) 51929400
Telefax (0951) 51929405
E-Mail andreas.schwarz@bundestag.de