Zum Umgang mit der Sterbehilfe

Hilfe im Sterben – Hilfe zum Sterben

Zeitraum
Dienstag, 10.03.2015 19:00–21:00
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Donnerstag, 05.03.2015 21:59
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

im November 2014 fand im Deutschen Bundestag die erste Orientierungsdebatte zur Sterbehilfe statt. Noch bis zum Herbst 2015 wird sich das Parlament intensiv mit den Fragen am Ende des Lebens auseinandersetzen. Dann soll die Sterbehilfe in Deutschland möglicherweise rechtlich neu geregelt werden.

Aktive Sterbehilfe als „Tötung auf Verlangen“ ist hierzulande gegenwärtig strafbar. Straflos ist die Beihilfe zum Suizid. Ob dies zukünftig so bleiben und wie mit der organisierten Suizidbeihilfe, beispielsweise durch Sterbehilfevereine, umgegangen werden soll, dazu gibt es unterschiedliche Vorstellungen. Gegenwärtig liegen im Deutschen Bundestag fünf Positionspapiere vor, aus denen nun konkrete Gesetzesentwürfe entwickelt werden. Diese werden anschließend im Parlament zur Diskussion und Abstimmung stehen. Die Positionen reichen von einem Verbot von Sterbehilfevereinen und dem ärztlich assistierten Suizid über eine gesetzliche Regelung der ärztlich begleiteten Selbsttötung bis hin zum Plädoyer für ein Fortbestehen gemeinnütziger Sterbehilfevereine. Allen Positionspapieren gemeinsam ist das Bestreben, die Palliativmedizin und die Arbeit der Hospize in Deutschland zu stärken und auszuweiten.

Die Debatte über die Sterbehilfe verläuft nicht nur im Deutschen Bundestag kontrovers und emotional. Sie muss auch in der Gesellschaft in aller Breite geführt werden. Wir laden Sie daher herzlich ein, die damit verbundenen schwierigen und vielschichtigen Fragen gemeinsam mit uns zu diskutieren. Wir möchten Sie über den politischen Meinungsbildungsprozess informieren, insbesondere aber Ihre Positionen und Erfahrungen zu dem Thema kennenlernen. Wir freuen uns, für unsere Veranstaltung ausgewiesene Expertinnen und Experten gewonnen zu haben.

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Kerstin Tack, MdB                                   Eva Högl, MdB

Veranstaltungsort

üstra-Remise
Goethestraße 19
30169 Hannover

    Programm

    19.00 Uhr
    Begrüßung

    Kerstin Tack, MdB

     

    19.10 Uhr
    Einführung

    Eva Högl, MdB

     

    19.30 Uhr
    Diskussion

    • Dr. med. Cornelia Goesmann,
      Vorstandsvorsitzende der Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen
    • Hans-Martin Heinemann,
      Stadtsuperintendent des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes Hannover
    • Eva Högl, MdB
      Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

    ​Moderation:
    Kerstin Tack, MdB
    Behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion

     

    20.50 Uhr
    Fazit und Schlusswort

    Kerstin Tack, MdB

     

    21.00 Uhr
    Ende der Veranstaltung

     

    Veranstaltungsort
    üstra-Remise
    Goethestraße 19
    30169 Hannover

     

    Einlass ab 18.30 Uhr

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme
    Um Antwort per Fax oder E-Mail bis zum 05.03.2015 wird gebeten.

     

    Kontakt
    BürgerInnenbüro Kerstin Tack, MdB
    Im Kreuzkampe 1, 30655 Hannover

     

    Telefon (0511) 699805
    Telefax (0511) 693089
    E-Mail kerstin.tack.wk@bundestag.de