Zum Umgang mit der Sterbehilfe
Hilfe im Sterben – Hilfe zum Sterben
Sehr geehrte Damen und Herren,
im November 2014 fand im Deutschen Bundestag die erste Orientierungsdebatte zur Sterbehilfe statt. Noch bis zum Herbst 2015 wird sich das Parlament intensiv mit den Fragen am Ende des Lebens auseinandersetzen. Dann soll die Sterbehilfe in Deutschland möglicherweise rechtlich neu geregelt werden.
Aktive Sterbehilfe als „Tötung auf Verlangen“ ist hierzulande gegenwärtig strafbar. Straflos ist die Beihilfe zum Suizid. Ob dies zukünftig so bleiben und wie mit der organisierten Suizidbeihilfe, beispielsweise durch Sterbehilfevereine, umgegangen werden soll, dazu gibt es unterschiedliche Vorstellungen. Gegenwärtig liegen im Deutschen Bundestag fünf Positionspapiere vor, aus denen nun konkrete Gesetzesentwürfe entwickelt werden. Diese werden anschließend im Parlament zur Diskussion und Abstimmung stehen. Die Positionen reichen von einem Verbot von Sterbehilfevereinen und dem ärztlich assistierten Suizid über eine gesetzliche Regelung der ärztlich begleiteten Selbsttötung bis hin zum Plädoyer für ein Fortbestehen gemeinnütziger Sterbehilfevereine. Allen Positionspapieren gemeinsam ist das Bestreben, die Palliativmedizin und die Arbeit der Hospize in Deutschland zu stärken und auszuweiten.
Die Debatte über die Sterbehilfe verläuft nicht nur im Deutschen Bundestag kontrovers und emotional. Sie muss auch in der Gesellschaft in aller Breite geführt werden. Wir laden Sie daher herzlich ein, die damit verbundenen schwierigen und vielschichtigen Fragen gemeinsam mit uns zu diskutieren. Wir möchten Sie über den politischen Meinungsbildungsprozess informieren, insbesondere aber Ihre Positionen und Erfahrungen zu dem Thema kennenlernen. Wir freuen uns, für unsere Veranstaltung ausgewiesene Expertinnen und Experten gewonnen zu haben.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Kerstin Tack, MdB Eva Högl, MdB
üstra-Remise
Goethestraße 19
30169 Hannover
Programm
19.00 Uhr
Begrüßung
Kerstin Tack, MdB
19.10 Uhr
Einführung
Eva Högl, MdB
19.30 Uhr
Diskussion
-
Dr. med. Cornelia Goesmann,
Vorstandsvorsitzende der Bezirksstelle Hannover der Ärztekammer Niedersachsen -
Hans-Martin Heinemann,
Stadtsuperintendent des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes Hannover -
Eva Högl, MdB
Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
Moderation:
Kerstin Tack, MdB
Behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
20.50 Uhr
Fazit und Schlusswort
Kerstin Tack, MdB
21.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Hinweis
Veranstaltungsort
üstra-Remise
Goethestraße 19
30169 Hannover
Einlass ab 18.30 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax oder E-Mail bis zum 05.03.2015 wird gebeten.
Kontakt
BürgerInnenbüro Kerstin Tack, MdB
Im Kreuzkampe 1, 30655 Hannover
Telefon (0511) 699805
Telefax (0511) 693089
E-Mail kerstin.tack.wk@bundestag.de