Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigung

400€-Jobs: Brücke oder Sackgasse des Arbeitsmarktes?

Zeitraum
Samstag, 08.12.2012 11:00–13:00
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Donnerstag, 06.12.2012 21:52
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genossinnen und Genossen,

In den letzten Jahren hat die Anzahl der Minijobs stark zugenommen. In Branchen wie dem Gaststättengewerbe, dem Einzelhandel oder der Gebäudereinigung werden häufig sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten in mehrere geringfügige Beschäftigungsverhältnisse aufgespalten. Manche Unternehmen beschäftigen inzwischen die Hälfte ihrer ArbeitnehmerInnen in Minijobs. Eine „Aufstockung" des Einkommens durch zusätzliche Bezüge von Leistungen nach SGB II wird von den Unternehmen dabei häufig einkalkuliert.

Frauen sind besonders stark von dieser Entwicklung betroffen. Zwei Drittel der Minijob-Beschäftigten sind Frauen. Mangels besserer Arbeitsangebote bleibt ihnen oft keine andere Wahl als der Minijob. Und wer meint, dass alle MinijobberInnen wenigstens ihre 400 Euro mit nach Hause bringen, irrt: Der Durchschnittsverdienst liegt bei 297 Euro.

Die gegenwärtige Bundesregierung plant dennoch, die Verdienstgrenze bei geringfügige Beschäftigung auf 450 Euro anzuheben. Die Gewerkschaftsfrauen fordern Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro für alle Beschäftigungsverhältnisse.

Die SPD-Bundestagsfraktion geht dagegen vor, dass Beschäftigte unfreiwillig auf Minijobs verwiesen werden. Häufig  werden dadurch reguläre Beschäftigungsverhältnisse vernichtet. Diesen Missbrauch werden wir bekämpfen.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns die Position der SPD-Bundestagsfraktion zur Sozialversicherungspflicht der sogenannten „400€-Jobs“ zu diskutieren.

 

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Hilde Mattheis, MdB
Martin Gerster, MdB

Veranstaltungsort

Ulmer Stuben
Zinglerstraße 11
89073 Ulm

    Programm

    11:00 Uhr
    Begrüßung und Eröffnung

    Hilde Mattheis, MdB

     

    11:15 Uhr
    Impuls: Aus- und Nebenwirkungen der Minijobs auf den Arbeitsmarkt, die Sozialkassen und die Situation der Arbeitnehmerinnen

    Andrea Schiele, AsF-Kreisvorsitzende

     

    11:45 Uhr
    Diskussion

     

    Moderation:
    Günter Stiffel, AfA

     

    12:50 Uhr
    Schlusswort

    Martin Gerster,MdB

     

    13:00 Uhr
    Ende der Veranstaltung

    Tagungsort

     

    Ulmer Stuben
    Zinglerstraße 11
    89073 Ulm

     

    Einlass ab 10.30 Uhr

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme
    Um Antwort per E-Mail oder per Fax bis zum 06.12.12 wird gebeten.

     

    Kontakt

     

    Wahlkreisbüro
    Hilde Mattheis, MdB
    Söflinger Str. 145,
    89077 Ulm

     

    Telefon 0731 6026771
    Telefax 0731 61321
    E-Mail hilde.mattheis@wk.bundestag.de

     

    Berliner Büro
    Hilde Mattheis, MdB
    Platz der Republik 1,
    11011 Berlin

     

    Telefon 030 227-75142
    Telefax 030 227-76713
    E-Mail hilde.mattheis@bundestag.de