Unsere Alternativen zu Betreuungsgeld, Splitting und Co.

Wie sieht moderne sozialdemokratische Gleichstellungspolitik aus?

Zeitraum
Montag, 12.11.2012 17:00–18:40
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Donnerstag, 08.11.2012 20:59
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

die vergangenen Monate waren von den spannenden Debatten zur  Gleichstellungspolitik geprägt. Sei es bei der Debatte um eine Quote in Aufsichtsräten, das Betreuungsgeld, der KiTa-Ausbau, die Ausweitung der 400-Euro-Jobs oder die echte Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften. Immer wurde heiß und kontrovers diskutiert. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat durch widersprüchliche Positionen und rückwärtsgewandte Argumente Verwirrung gestiftet, für die Gleichstellung in unserem Land ist derweil nichts geschehen.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat dagegen klare Vorstellungen und Positionen in Sachen Familien- und Gleichstellungspolitik. Wir lehnen das Betreuungsgeld vehement ab. Es ist bildungs-, gleichstellungs-, integrations- und arbeitsmarktpolitisch völlig kontraproduktiv. Stattdessen setzen wir uns für die fristgerechte Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Geburtstag zum 01. August 2013 und für einen konsequenten KiTa-Ausbau ein. Wir streiten für eine verbindliche Frauenquote in Aufsichträten. Die Realität in den Unternehmen hat bewiesen, dass sich ohne verbindliche Regelung nichts bewegt. Noch wichtiger ist uns die Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt. Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit ist unser Credo, deshalb fordern wir ein Entgeltgleichheitsgesetz und die Einschränkung der 400-Euro-Jobs.

Auch zum Ehegattensplitting hat die SPD-Bundestagsfraktion eine klare Meinung: es ist überholt und fördert traditionelle Rollenverteilungen. Es passt nicht in unsere Zeit. Wir wollen das Splitting in eine Individualbesteuerung umwandeln und dabei die gegenseitigen Unterhaltsverpflichtungen der Ehepartner/-innen berücksichtigen. Gleichzeitig kämpft die SPD auch gegen Diskriminierung und für die volle Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften. 

Wir laden Sie im Namen der SPD-Bundestagsfraktion zu unserer Veranstaltung ein, um gemeinsam mit Ihnen über diese wichtigen Themen ins Gespräch zu kommen.

 

Daniela Kolbe, MdB
SPD-Bundestagsfraktion

Wolfgang Gunkel, MdB
SPD-Bundestagsfraktion

Veranstaltungsort

Aula der Alten Nikolaischule Leipzig
Nikolaikirchhof 2
04109 Leipzig

    Programm

    17.00 Uhr
    Begrüßung und Eröffnung

    Daniela Kolbe, MdB

     

    17.05 Uhr
    Einleitung

    Romy Dyck, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Leipzig

     

    17.10 Uhr
    Vortrag

    Elke Ferner,  stellvertretende Fraktionsvorsitzende  der SPD-Bundestagfraktion und Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen

     

    17.30 Uhr
    Statement

    Genka Lapön, Gleichstellungsbeauftrag-te der Stadt Leipzig

     

    17.50 Uhr
    Podiumsdiskussion mit          
                 

    Elke Ferner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende  der SPD-Bundestagfraktion und Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen

    und

    Genka Lapön, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leipzig

     

    Moderation: Daniela Kolbe, MdB

     

    18.40 Uhr
    Schlusswort

    Wolfgang Gunkel, MdB

     

    im Anschluß Ausklang und Austausch bei einem kleinen Imbiss

    Tagungsort
    Aula der
    Alten Nikolaischule Leipzig
    Nikolaikirchhof 2
    04109 Leipzig

     

    Einlass ab 16.30 Uhr
    Rückantwort nur bei Teilnahme
    Um Antwort per Fax bis zum 08.11.2012 wird gebeten.

     

    Kontakt
    Daniela Kolbe, MdB
    Deutscher Bundestag
    Platz der Republik
    11011Berlin

     


    Telefon (030) 227-75429
    Telefax (030) 227-76671
    E-Mail daniela.kolbe@bundestag.de