Welche Konsequenzen zieht die Politik?
Rechtsterrorismus
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ ist ein gravierender Einschnitt.
Dass Rechtsextremismus in Rechtsterrorismus umgeschlagen ist, wurde nicht erkannt. Lücken- und schonungslose Aufklärung ist nötig, um im Anschluss Konsequenzen ziehen zu können.
Bereits direkt nach der Aufdeckung der Morde hatte die SPD-Bundestagsfraktion nach Spandau zu einer Diskussionsveranstaltung über Rechtsterrorismus eingeladen. In der Diskussion wurde deutlich, dass nach Vorliegen näherer Erkenntnisse eine Folgeveranstaltung nötig ist.
Inzwischen ist der Untersuchungsausschus des Bundestages zu ersten Ergebnissen gekommen. Quer durch die im Bundestag vertretenen Parteien wird massive Kritik an Kompetenzwirren und Fehleinschätzungen formuliert. Welchen Anteil tragen die Ermittlungsbehörden, welchen die politischen Leitungen? Muss die föderale Kompetenzordnung geändert werden? Und wie beugen wir solchen Taten gesellschaftlich vor? Hilft ein NPD-Verbot?
Über diese und weitere Fragen lohnt die fortgesetzte Debatte. Wir laden Sie daher herzlich dazu ein, mit uns darüber zu diskutieren, welche Folgerungen die Politik aus den rechtsterroristischen Taten zieht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Swen Schulz, MdB
Dr. Eva Högl, MdB
Kulturhaus Spandau
Galerie
Mauerstraße 6
13597 Berlin
Programm
19.30 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Swen Schulz, MdB
Stv. Sprecher der AG Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion
19.35 Uhr
Rechtsterrorismus: Welche Konse-quenzen zieht die Politik?
Dr. Eva Högl, MdB
Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion im 2. Unter-suchungsausschuss „Terrorgruppe NSU“ des Deutschen Bundestages
anschließend Diskussion
20.55 Uhr
Schlusswort
21.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Hinweis
Tagungsort
Kulturhaus Spandau
Galerie
Mauerstraße 6
13597 Berlin
Einlass ab 19.15 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax bis zum 02. Juli 2012 wird gebeten.
Kontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
Swen Schulz, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon (0 30) 227 70187
Telefax (0 30) 227 76143
E-Mail: swen.schulz@wk.bundestag.de