O-Ton von Sönke Rix

Für gleiche Rechte von Schwulen und Lesben

Sönke Rix, familienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, zur aktuellen Diskussion um die "Homo-Ehe":
Sönke Rix

„In Irland hat die Bevölkerung entschieden: „Ja“ zur Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Auch in Deutschland sprechen sich drei Viertel der Menschen für diese Form der Gleichstellung aus. Dieser gesellschaftlichen Realität dürfen wir uns nicht mehr verschließen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich stets konsequent für gleiche Rechte von Schwulen und Lesben eingesetzt.

Nach wie vor werden homosexuelle Paare im Vergleich zu Ehepaaren mehrfach diskriminiert, obwohl sowohl die eingetragene Lebenspartnerschaft als auch die klassische Ehe auf Dauer angelegte Institute sind. Aus diesem Grund ist es erfreulich zu sehen, dass sich nun auch in den Reihen der Union die Stimmen mehren, die sich für eine Öffnung der Ehe aussprechen.

Im Koalitionsvertrag heißt es: „Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sollen Respekt und Anerkennung erfahren. Wir stehen bereit, gemeinsam mit unserem Koalitionspartner diese Formulierung aus dem Koalitionsvertrag mit konkretem Inhalt - ausgerichtet an den Überzeugungen der Menschen im Land – zu füllen.“

    • Pressemitteilung
      Nr.
      312
      Offen homophobe Texte gehören nach wie vor zum gängigen Repertoire vieler Musiker. Es darf nicht sein, dass Konzertveranstalter mit Auftritten von als schwulenfeindlich bekannten Künstlern Geld verdienen. Dies gilt auch dann, wenn diese aus Angst vor strafrechtlicher Verfolgung in Europa auf homophobe Texte verzichten, erklärt Johannes Kahrs.
    • Pressemitteilung
      Nr.
      276
      Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten streben eine Gesellschaft an, in der jeder Mensch sich frei entfalten kann, ohne die Würde und Freiheit anderer zu verletzen. Wir wollen eine tolerante Gesellschaft, in der jede und jeder ohne Angst verschieden sein kann. Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Identität sind nicht akzeptabel. Sexuelle Vielfalt verdient umfassenden staatlichen Schutz und gesellschaftlichen Respekt – daran erinnert auch dieses Jahr der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie, erklären Johannes Kahrs und Susann Rüthrich.
    • Pressemitteilung
      Nr.
      175
      In England und Wales ist das Gesetz zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle in Kraft getreten. Schon seit 2005 gab es eine eingetragene Partnerschaft, die auch ein volles Adoptionsrecht beinhaltete. Diese Partnerschaften können ab sofort auf Wunsch in eine Ehe umgewandelt werden. Auch in der Bundesrepublik gibt es eine breite politische und gesellschaftliche Mehrheit für eine Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule, erklärt Johannes Kahrs.
    • Pressemitteilung
      Nr.
      138
      Bisher konnten homosexuelle LebenspartnerInnen durch die so genannte Stiefkindadoption nur das leibliche Kind des Partners und der Partnerin adoptieren. Künftig soll die so genannte Sukzessivadoption möglich sein, mit der ein vom anderen Lebenspartner adoptiertes Kind vom Partner oder der Partnerin ebenfalls adoptiert werden kann. Das hilft den Kindern und ihren Eltern, die in einer Lebenspartnerschaft leben, erklären Sönke Rix und Susann Rüthrich.
    • Pressemitteilung
      Nr.
      51
      Homosexualität im Sport darf weder im nationalen Sport noch bei internationalen Sportgroßveranstaltungen wie den Olympischen Winterspielen in Sotschi ein Tabu sein. Sportlerinnen und Sportler sollen sich offen zu ihrer sexuellen Identität bekennen können, erklären Michaela Engelmeier-Heite und Detlev Pilger.
    • Artikel
      Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am 17. Mai fordert die SPD-Fraktion 100 Prozent Gleichstellung. Wir waren und sind die treibende Kraft in der Regierungskoalition für volle Rechte für LGBTI (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexual).
    • Artikel
      Die SPD-Bundestagsfraktion will eine offene Gesellschaft. Egal ob homo-, bi-, trans- oder intersexuell, egal ab transgender oder queer – wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen die vollständige rechtliche Gleichstellung der Lebenspartnerschaft, ohne wenn und aber.