Pressemitteilung

Verbrauchskennzeichnung bei Autos: Bundesregierung trickst und täuscht

Zur Billigung der Novellierung der PKW-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung durch das Bundeskabinett erklärt die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion im Umweltausschuss Waltraud Wolff:

Die Bundesregierung trickst und täuscht. Schwere Autos sind gut, das ist die Aussage der neuen Verbrauchskennzeichnung. Heißen müsste es aber: Wenig Verbrauch ist gut.

Die Kennzeichnung zeigt nicht den absoluten Verbrauch von Autos an. Sie stellt vielmehr den Verbrauch in Abhängigkeit vom Gewicht dar. Das bedeutet, dass Kleinwagen schlechter als schwere Geländewagen bewertet werden können. Die neue PKW-Verbrauchskennzeichnung verwirrt, sie täuscht niedrigen Verbrauch nur vor.

Es geht nicht darum, wie viel Gewicht bewegt wird. Wichtig ist, dass auf einer Fahrt von Berlin nach München möglichst wenig CO2 ausgestoßen wird. Das wird durch die neue Kennzeichnung verschleiert. Das ist nicht gut für die Umwelt, das ist auch nicht gut für Verbraucherinnen und Verbraucher, die objektive Informationen haben wollen.

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  • 17. Wahlperiode
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923
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