Pressemitteilung

Trauer um polnische Tragödie

Zu der polnischen Tragödie in Smolensk erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Angelica Schwall-Düren:

Diese Woche sind unsere Gedanken bei unseren polnischen Freunden jeder politischen Couleur, die bei dem furchtbaren Flugzeugabsturz in Smolensk am 10. April das Leben verloren haben, sowie ihren Angehörigen.

Bei dieser Katastrophe wurde ein großer Teil der polnischen politischen Klasse brutal aus dem Leben gerissen. Die Polen trauern heute nicht nur um den Tod des konservativen Präsidenten Lech Kaczynski und seiner Frau, sondern auch zahlreicher Mitglieder der politischen Elite des Landes, die auf dem Weg zum Gedenken an das Massaker von Katyn waren.

Der abrupte und gleichzeitige Verlust eines Staatspräsidenten, der stellvertretenden Parlamentspräsidenten, des Präsidenten der Nationalbank, der militärischen Führung, des letzten Exilpräsidenten und zahlreicher Politiker und Berater, sprengt jede Vorstellungskraft.

Den Familien der beim Unglück Verstorbenen gilt unsere tief empfundene Anteilnahme. Dem polnischen Premierminister Donald Tusk und dem Sejm-Präsidenten Bronislaw Komorowski wünschen wir Mut und Kraft zur Lösung der schwierigen politischen Lage Polens und der Organisation der vorgezogenen Präsidentenwahlen.

Wir gedenken auch der polnischen Opfer des Stalinismus vor 70 Jahren in Katyn. Es erfüllt uns mit Hoffnung, dass sich die polnisch-russische Versöhnung unübersehbar positiv entwickelt, nicht zuletzt auch aufgrund der empathischen Gesten von Seiten der russischen Führung.

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  • 17. Wahlperiode
PM-Nummer
488
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