Ministerin Schröder ist eine Bürde für Frauen
Bundesministerin Schröder ist eine kapitale Fehlbesetzung. Sie nimmt sich die Zeit, ihre unreflektierte Auslegung des Feminismus in Buchformat zu gießen. Ihre Aufgaben als Ministerin vernachlässigt sie dagegen sträflich. Frau Schröder nimmt ihre Verantwortung als Ministerin an keiner Stelle an, ihre Amtszeit ist verlorene Zeit für Frauen in Deutschland, erklärt Dagmar Ziegler.
Bundesministerin Schröder ist keine kompetente Streiterin für die Interessen von Frauen, sondern eine kapitale Fehlbesetzung. Sie nimmt sich die Zeit, ihre unreflektierte und dümmliche Auslegung des Feminismus in Buchformat zu gießen. Ihre Aufgaben als Ministerin vernachlässigt sie dagegen sträflich.
Mit ihrem Buch erteilt sie einer aktiven staatlichen Gleichstellungspolitik eine Absage. Unter dem Deckmantel eines scheinbar modernen Menschenbildes verfestigt sie ein konservatives Gesellschaftsmodell. Ungerechte Bezahlung, schlechtere berufliche Aufstiegschancen und bescheidenere soziale Sicherung - nach Schröders Lesart sind Frauen selbst daran schuld.
Das Gegenteil ist richtig: Frauen stoßen an Grenzen, weil die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht stimmen. Um diese Missstände zu beheben, brauchen wir verbindliche gesetzliche Maßnahmen. Die Zeit dazu ist überreif. Eine immer größer werdende gesellschaftliche Allianz fordert ein Handeln des Gesetzgebers, um Gleichstellung endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Schröder müsste das als Unterstützung begreifen und endlich handeln. Stattdessen bleibt sie untätig.
- Sie streitet nicht für einen Gesetzlichen Mindestlohn, obwohl Frauen davon am meisten profitieren würden.
- Sie verweigert sich einer gesetzlichen Quote von Frauen in Aufsichtsräten, obwohl alle wissen, dass Freiwilligkeit nichts gebracht hat.
- Beim Kitaausbau sieht sie tatenlos zu, wie viele Gemeinden an der fristgerechten Umsetzung des Rechtsanspruchs zu scheitern drohen. Mit dem Betreuungsgeld gräbt sie weiteren Bemühungen um mehr und bessere Kinderbetreuung das Wasser ab.
Frau Schröder nimmt ihre Verantwortung an keiner Stelle an, ihre Amtszeit ist verlorene Zeit für Frauen in Deutschland.