Liquiditätsprobleme im Schiffbau rasch lösen
Bund und Länder müssen dabei helfen, akute Liquiditätsengpässe in der maritimen Wirtschaft zu überbrücken. Es gilt zu prüfen, ob die von der Politik geschaffenen Instrumentarien zur Bewältigung der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise ausreichend sind. Wichtig ist, dass die Stabilisierungsmaßnahmen des Bundes auch durch die Banken zur Anwendung kommen, erklärt Uwe Beckmeyer.
Bund und Länder müssen dabei helfen, akute Liquiditätsengpässe in der maritimen Wirtschaft zu überbrücken. Es gilt zu prüfen, ob die von der Politik geschaffenen Instrumentarien zur Bewältigung der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise ausreichend sind.
Wichtig ist, dass die Stabilisierungsmaßnahmen des Bundes auch durch die Banken zur Anwendung kommen. Derzeit beklagen gerade Werftbetriebe eine große Zurückhaltung der Banken, wenn es um die Vergabe von Bürgschaften gehe. Dabei stehen zum Beispiel die Mittel aus den KfW-Sonderprogrammen ausdrücklich auch für den Bedarf bei der Schiffsfinanzierung zur Verfügung.
Es ist daher jetzt zu prüfen, inwieweit das bestehende Instrumentarium flexibler und bedarfsgerechter zu nutzen ist beziehungsweise ob neue Instrumente eingeführt werden müssen. Wir müssen verhindern, dass gut aufgestellte Unternehmen durch die Krise in eine Schieflage geraten.
Denn die Krise trifft strukturschwache Regionen, die auf die maritime Branche als Motor für Wachstum und Jobs angewiesen sind. Das ist kein Regionalthema, sondern hat Auswirkungen auf unsere Wirtschaft insgesamt. Die Bundesregierung muss daher den norddeutschen Ländern in dieser schwierigen Situation zur Seite stehen.