Die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen zeigt, wie Prioritäten in der Bildungs- und Familienpolitik richtig gesetzt werden. Sie hat seit ihrer Regierungsübernahme 2010 mit einem Kraftakt den Ausbau der frühkindlichen Bildung und Betreuung vorangetrieben. Das Ergebnis ist beeindruckend, denn im kommenden Kitajahr stehen über 144.000 Plätze bereit.

Durch den Krippenausbau verbessern sich die Bildungschancen von Kindern sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Doch dieser notwendige Ausbau wird durch die schwarz-gelbe Bundesregierung konterkariert, die an der milliardenschweren Fehlinvestition Betreuungsgeld festhält. Mit dem Betreuungsgeld werden Kinder von Kitas und vorwiegend Frauen vom Arbeitsmarkt ferngehalten. Die geplante Initiative der SPD-geführten Länder am kommenden Freitag im Bundesrat, das Gesetz zur Einführung des Betreuungsgeldes aufzuheben, ist deshalb ausdrücklich zu begrüßen.