Anlässlich des Internationalen Frauentags erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Christine Lambrecht:

Die Zeit drängt, denn 2013 werden viele Aufsichtsräte neu gewählt. Nur wenn vorher eine gesetzliche Regelung im Deutschen Bundestag verab­schiedet wird, können viele kompetente Frauen neu in die Aufsichtsräte einziehen, sagt Christine Lambrecht. Die SPD-Bundestagsfraktion hat deshalb einen Antrag einge­bracht, der eine gesetzliche Quote vorsieht, die dafür sorgt, dass ab 2015 jedes Geschlecht zu 40 Prozent in den Aufsichtsräten vertreten sein muss.

 

Frauen müssen in wichtigen Positionen in unserer Gesellschaft zu gleichen Teilen vertreten sein. Das gilt auch für die Aufsichtsräte großer Unternehmen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat deshalb einen Antrag eingebracht, der eine gesetzliche Quote vorsieht, die dafür sorgt, dass ab 2015 jedes Geschlecht zu 40 Prozent in den Aufsichtsräten vertreten sein muss. Schon ab 2013 muss eine Quote von 20 Prozent in den Vorständen und 30 Prozent in den Aufsichtsräten eingehalten werden.

 

Die Zeit drängt, denn 2013 werden viele Aufsichtsräte neu gewählt. Nur wenn vorher eine gesetzliche Regelung im Deutschen Bundestag verabschiedet wird, können viele kompetente Frauen neu in die Aufsichtsräte einziehen.

 

Absichtserklärungen und Willensbekundungen sind gut. Ein breites Bündnis mit vielen wichtigen Stimmen aus Politik und Gesellschaft ist umso besser. Noch besser wäre es, wenn den Worten auch endlich Taten folgen würden. Die "gläserne Decke" für Frauen in den Unternehmen muss durchbrochen werden. Das ist eine gemeinsame Aufgabe, nicht nur von Frauen.