Zur Freilassung des israelischen Militärangehörigen Gilad Schalit und von insgesamt 1.027 palästinensischen Gefangenen erklärt der Nahost-Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Günter Gloser:

Die Freilassungen von Gefangenen im Nahen Osten sind ein Zeichen der Hoffnung für die Nahost-Friedensgespräche in der kommenden Woche. Sie zeigen, dass auch schwierigste Verhandlungen am Ende zu Erfolgen für beide Seiten führen können, erklärt Günter Gloser.

 

Die Freilassung von Gilad Schalit durch die Hamas und die im Gegenzug erfolgte Entlassung zahlreicher palästinensischer Inhaftierter durch Israel zeigen, dass auch schwierigste und langwierige Verhandlungen am Ende zu Erfolgen für beide Seiten führen können. Daher ist der Vorgang als Zeichen der Hoffnung für die am 26. Oktober 2011 beginnenden Nahost-Friedensgespräche zu bewerten - auch wenn diese zunächst indirekt geführt werden. Offene Fragen müssen zwischen beiden Seiten gewaltfrei und auf dem Verhandlungsweg gelöst werden.