Zur Anhörung zum Thema" Freizeitparks" im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages erklärt der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Hans-Joachim Hacker und die zuständige Berichterstatterin Elvira Drobinski-Weiß:

Freizeitparks haben eine große regionalwirtschaftliche Bedeutung mit Wertschöpfungsfunktion in den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Sie bieten Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitskräfte unterschiedlichster Qualifikationen. Davon profitiert der Arbeitsmarkt in den jeweiligen Regionen.

Bei Planungen von Freizeitparks müssen die Fragen der Nachhaltigkeit und der Organisation der Verkehrsströme berücksichtigt werden. Kooperationen mit der Deutschen Bahn und die Einbindung in den öffentlichen Personennahverkehr sind aus ökologischer Sicht notwendig.

Ein neues Themenfeld kann in Zukunft für Freizeitparks Bedeutung gewinnen: Die Kooperation mit Schulen. Nicht nur im Rahmen von Wandertagen sondern auch im naturwissenschaftlichen Bereich. Hier ist die Bundesregierung aufgefordert, gemeinsam mit den Ländern Standards für diesen "Unterricht in der Natur" und "Zertifizierung" dieser Kooperationsmodelle zu entwickeln.

In Folge des Demografischen Wandels in unserer Gesellschaft spielt die Umsetzung der Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention in Freizeitparks auch eine immer wichtigere Rolle. Um die Impulse von Freizeitparks für die Regionalentwicklung besser bewerten zu können, müssen weitere Untersuchungen im Rahmen einer vom Bundeswirtschaftministerium in Auftrag zu gebenden Studie aufgestellt werden.