Statement von Christine Lambrecht

Christine Lambrecht erteilt Forderungen nach einem höheren Renteneintrittsalter eine Absage, auch wenn dieses von einigen Ökonomen gefordert wird. Entscheidend sei, die Kosten der Rente auf breite Schultern zu verteilen. 

„Mit der SPD wird es keine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters geben, wie sie von einigen Ökonomen gefordert wird. Wir haben ein gut durchgerechnetes Rentenkonzept vorgelegt, mit dem wir die Kosten der Rente auf breite Schultern verteilen. Mit dem steuerfinanzierten Demografiezuschuss sorgen wir dafür, dass sich auch höhere Einkommen an der Bewältigung des demografischen Wandels beteiligen. Dadurch stellen wir sicher, dass sich auch die junge Generation auf eine auskömmliche Rente verlassen kann. Mit einem garantierten Rentenniveau von 48 Prozent und einer Beitragssatzbegrenzung auf 22 Prozent schaffen wir Planungssicherheit. Die Union hingegen drückt sich auch hier um Antworten auf wichtige Zukunftsfragen und verweigert klare Aussagen.“