Ein jüdisches Leben in Deutschland
Dr. Julius Moses
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
der Politiker und Arzt Dr. Julius Moses (1868-1942) kämpfte bereits im wilhelminischen Kaiserreich gegen den anwachsenden Antisemitismus in Deutschland. Er setzte sich unermüdlich gegen die Diskriminierung von Juden ein. Moses wurde zum engagierten Volksarzt und zum wichtigsten Kritiker ärztlicher Menschenversuche. Von 1920 bis 1932 war Moses Reichstagsabgeordneter und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Schon früh warnte er vor den Plänen Adolf Hitlers. 1942 wurde Julius Moses in Theresienstadt ermordet.
Der Medienhistoriker Prof. Dr. Holger Böning hat nun über den „Volksarzt und Propheten des Schreckens“ Dr. Julius Moses eine Biografie vorgelegt. Anlässlich der Buchvorstellung wollen wir gemeinsam mit ihm sowie mit der Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, und mit Paul Nemitz, einem Enkel von Julius Moses, der Frage nachgehen, welche Bedeutung die Ereignisse in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus für die Gegenwart haben.
Dazu laden wir Sie herzlich ein.
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Termin: Mittwoch, 13. April 2016, |
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Ort: Reichstagsgebäude, |
Reichstagsgebäude, Abgeordnetenlobby, Plenarebene
Scheidemannstraße
Eingang Süd
10117 Berlin
Programm
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18.00 Uhr |
Eröffnung und Begrüßung Thomas Oppermann, MdB
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18.05 Uhr |
Dr. Julius Moses
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18.20 Uhr |
Zur Sonne, zur Freiheit? Jüdische Sozialdemokraten im kurzen 20. Jahrhundert Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum,
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18.35 Uhr |
Diskussion
Paul Nemitz
Thomas Oppermann, MdB
Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum
Moderation Shelly Kupferberg |
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19.00 Uhr |
Ausklang
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